Die Bänke sind wahrlich kein schöner Anblick. Foto: Peter Mielert (z) - Peter Mielert (z)

Die Sitzbänke an der Lerchenheide sind marode. Deshalb fordern die Cannstatter Grünen neue und eine zusätzliche Bank. Notfalls auch finanziert aus dem Bezirksbeirat-Budget.

Bad Cannstatt Die Lerchenheide, die an den Cannstatter Stadtteil Im Geiger angrenzt, ist ein gern gewähltes Ziel für Spaziergänge und Ausflüge mit dem Hund. Und wer viel läuft, der will sich bekanntlich auch ausruhen. Dazu gibt es im Gebiet Lerchenheide zwei Sitzbänke. Allerdings sehen diese nicht mehr einladend aus. Sie sind zugewachsen, teilweise beschädigt und marode. Das sehen auch die Cannstatter Grünen so und fordern deshalb die Verwaltung auf, die beiden maroden Sitzmöglichkeiten zügig zu ersetzen und zu prüfen, ob eine zusätzliche Bank auf dem Zwickel zwischen dem Weg Lerchenheide und der Rommelshauser Straße geschaffen werden kann.

„Ich habe absolut kein Verständnis dafür, dass die Bänke schon länger in so einem Zustand sind“, sagt Peter Mielert, Fraktionssprecher der Grünen-Bezirksbeiratsfraktion. Seit etwa 7 sieben Jahren seien die Bänke so unansehnlich. Ihr Alter beträgt etwa 50 bis 60 Jahre. So seien es insbesondere ältere Bürgerinnen und Bürger, die diesen Zustand schon länger beklagen und sich auch generell mehr Sitzmöglichkeiten in der Lerchenheide wünschen, heißt es im Antrag der Grünen im Bezirksbeirat Bad Cannstatt.

Doch der Wunsch bleibt schon seit längerer Zeit ungehört. Mielert erklärt, eine Erneuerung und Aufstockung der Bänke sei schon seit Jahren beantragt. Beim letzten Versuch erklärte das Garten- Friedhofs- und Forstamt allerdings, dass für die Arbeiten kein Geld da sei. Der neuerliche Vorstoß der Grünen fußt auf der Beschwerde einer Anwohnerin, mit der sich Mielert unterhalten habe und die den Zustand der Bänke wieder einmal moniert habe. Um das Garten- Friedhofs- und Forstamt bei der Finanzierung eventuell umgehen zu können, schlagen die Grünen im zweiten Teil ihres Antrags vor – um die Maßnahme noch im Jahr 2019 durchführen zu können – zu prüfen, ob die Arbeiten aus Mitteln des Bezirksbeirats finanziert werden können. „Dafür sehe ich gute Chancen. Wir haben die nötigen Mittel und der Antrag wurde einstimmig angenommen“, so Mielert. So werden auf den Spaziergängen vielleicht bald Ruhepausen in angenehmerer Atmosphäre möglich.

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