Obertürkheims Patrick Weigl stürmt bald für die Spvgg Cannstatt. Foto: Archivfoto:Strehlow - Archivfoto:Strehlow

Obertürkheims Torjäger geht zum Bezirksliga-Konkurrenten – Spvgg freut sich auf den Spitzenreiter Bonlanden.

Obertürkheim Platz, drei, vier oder fünf – in diesem Bereich wird die Spvgg Cannstatt die Saison wohl beenden. So oder so ist Saison zwei nach dem Aufstieg erneut eine erfolgreiche für die Kicker von der Hofener Straße. Und damit das auch in Zukunft so bleibt, laufen die Planungen für die Spielzeit 2018/19 bereits auf Hochtouren. Trainer Stefan Schuon hängt ein weiteres Jahr dran und auch in der aktuellen Mannschaft scheint es „keine Veränderungen zu geben“. Da Konstanz aber auch Stillstand bedeuten kann, sollen noch Spieler geholt werden. Einer steht bereits fest. Torjäger Patrick Weigl vom Liga-Konkurrenten VfB Obertürkheim wechselt nach Cannstatt. „Am einen oder anderen Akteur sind wir noch dran, fix ist aber noch nichts“, sagt Schuon.

Fix ist indes der Gegner am kommenden Sonntag: Spitzenreiter SV Bonlanden gibt ab 15 Uhr seine Visitenkarte an der Hofener Straße ab. Ein Spiel, auf das sich die Spvgg freut. Zwar gab es in der Vorrunde eine 1:5-Abfuhr, aber „vor allem in der ersten Hälfte waren wir klar überlegen, haben nur unsere zahlreichen Torchancen nicht genutzt“, so Schuon. Und dass man Bonlanden auch Punkte abknöpfen kann, bewiesen die Cannstatter im Vorjahr. Die Heimpartie endete 2:2 und „wir wissen, dass das Filderteam nicht gerade erfreut ist, auf unserem Rasenplatz zu spielen“. Einzig die personelle Situation bereitet Stefan Schuon etwas Kopfzerbrechen. Denn mit Filip Anic und Marco Kreidl fallen aus privaten Gründen gleich zwei wichtige Glieder der Viererkette aus. „Aber irgendwie werden wir das auch hinbekommen und alles versuchen, um zu punkten“.

Beim VfB Obertürkheim sind die Planungen für die kommende Runde ebenfalls fortgeschritten. Man habe nahezu mit allen Spielern gesprochen, sagt Abteilungsleiter Wolfgang Frech und bislang würden nur Spielertrainer Stefan Schullehner und Patrick Weigl den Verein verlassen. Neuzugänge könne man zwar noch keine präsentieren, jedoch „befindet sich unser zukünftiger Trainer Christoph Stegbauer in Gesprächen und auf der Suche nach neuen Akteuren“, so Frech weiter. Bis die kommende Saison jedoch beginnt, gilt es, die aktuelle noch positiv abzuschließen. „Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz“, sagt Stefan Schullehner, der aus familiären Gründen kürzertreten möchte und deshalb zwei Etagen tiefer in die Kreisliga B zur SportKultur Stuttgart wechseln wird.

Derzeit ist der VfB Obertürkheim auf Platz sieben anzutreffen. Diese Position möchte die Mannschaft auch nach dem Auswärtsspiel bei Croatia Stuttgart (15 Uhr) am Sonntag, 13. Mai, weiter innehaben. Jedoch sei Croatia, das auf dem drittletzten Platz zu finden ist, schwer einzuschätzen. „Können sie in Bestbesetzung antreten, dann sind sie für jede Mannschaft der Liga gefährlich. Fehlt jedoch der ein oder andere wichtige Akteur, dann kann Croatia auch gegen jeden verlieren“, weiß der Spielertrainer Schullehner. Die Obertürkheimer müssen weiterhin auf die verletzten Nikolai Pozorski und Torhüter Carlo Babo verzichten. Bedeutet: Feldspieler Philipp Stegbauer stellt sich wieder zwischen die Pfosten. Das muss kein Nachteil sein – zuletzt gegen das Spitzenteam von Türkspor hielt er seinen Kasten sauber.

Der Vorletzte TSV Münster ist am kommenden Sonntag spielfrei.

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