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Gabriel Gaa und Dauud Cheaib spielen wieder für den Tischtennis-Oberligisten TB Untertürkheim. Ziel ist wieder das vordere Drittel.

Untertürkheim Wenn die Tischtennisspieler am Samstag, 29. September, 19 Uhr, beim SV Salamander Kornwestheim II wieder zur Platte schreiten, dann wird einer fehlen: Vasile-Gheorghe Florea. Der rumänische Altinternationale war in den vergangenen Jahren – im Vorjahr hatte er in Einzel und Doppel eine Bilanz von 16:2-Siegen aufzuweisen – einer der besten Akteure der gesamten Oberliga und für den TBU ein Punktegarant. „Er ist nun nur noch als Trainer in seiner Heimat tätig“, sagt Pressewart Jörg Hunger. Sein Ersatz ist ein alter Bekannter: Dauud Cheaib, der bereits vor einiger Zeit für dem TBU zum Schläger griff. Er wird an Nummer eins spielen. Cheaib hat ebenso eine Sportbundvergangenheit wie Gabriel Gaa, der in der vergangenen Saison noch für den Regionalligisten auf Punktejagd ging. Gaa ist zwar an Nummer 3 gemeldet, doch es wird sich zeigen, wie oft er sich überhaupt das Trikot der Untertürkheimer überstreifen wird – „er weilt studienbedingt im Ausland, jedoch ist der ein oder andere Einsatz geplant“. Sonst ist beim TBU alles beim Alten geblieben. An zwei spielt Zsolt Szabo, an vier Attila Vajda und an fünf und sechs die Abwehrexperten Oljeg Basaric und Petar Dordevic. Die Nummer eins der zweiten Mannschaft – Mario Litzau – ist an sieben gemeldet und als Vertretung von Gaa vorgesehen.

Nachdem der TBU im Vorjahr mal wieder auf dem vierten Platz abschloss, hat man die vordere Tabellenhälfte erneut im Visier. „Nach ganz vorne wird es wohl nicht reichen“, mutmaßt Hunger. Für den Titel würde erneut der SV Birkmannsweiler in Frage kommen. Sollte dies eintreffen, wäre es die zweite Oberliga-Meisterschaft in Serie für Birkmannsweiler – „zuletzt haben sie, aus welchen Gründen auch immer, auf ihr Aufstiegsrecht verzichten.“ Dahinter sei die Liga aber wohl recht ausgeglichen, glaubt der Pressewart. Zum Auftakt bei der Zweitliga-Reserve von Salamander Kornwestheim sollen „die ersten beiden Zähler geholt werden“.

Die zweite Mannschaft des TBU verpasste in der Vorsaison wegen eines verlorenen Satzes den Sprung in die Landesklasse – dennoch spielt man in der Saison 2018/19 dort. „Wir sind nachgerückt“, so Hunger, der selbst in dieser Mannschaft spielt. Ziel ist der Klassenerhalt. Kein leichtes Unterfangen: Das Auftaktspiel hat die TBU-Zweitvertretung bereist verloren. Die nächste Partie ist erst am 7. Oktober gegen Bettringen.

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