Foto: Spvgg Ost - Spvgg Ost

Die Fußballerinnen der Spvgg Ost gehen als Aufsteiger mit Respekt, aber auch Selbstvertrauen in die Oberliga-Saison.

Spvgg Ost Mit dem Heimspiel am Sonntag, 9. September, um 11 Uhr, beginnt für die Fußballerinnen von der Waldebene Ost ein neues Kapital: Erstmals geht man in der Oberliga auf Punkte- und Torejagd. „Es wird sicherlich ein harter Kampf um den Klassenerhalt, aber wir nehmen den Kampf an“, sagt Trainer Roland Filipovic. Mit dem zurückgezogenen VfL Sindelfingen Ladies II steht der erste Absteiger bereits fest, noch zwei weitere könnten im schlechtesten Fall folgen.

Dass der Spvgg vor der Oberliga nicht bange sein muss, hat das Team in der Vorsaison bewiesen. Mit dem TV Derendingen und dem VfB Obertürkheim hat Ost im Pokal gleich zwei Oberligisten ausgeschaltet. „Wir haben Respekt vor der Oberliga, aber eben schon gezeigt, dass wir mithalten können. Das stimmt uns zuversichtlich.“ Neben dem Klassenerhalt ist für Filipovic aber auch die Weiterentwicklung der Mannschaft wichtig. „Es steckt noch viel Potenzial im Team, das wollen wir weiter ausschöpfen und auf den Platz bringen.“

Als Unterschied zur bisherigen Heimat Verbandsliga sieht der Coach vor allem das Tempo und die Zweikampfführung. „Alles läuft schneller und intensiver ab.“ Doch Schnelligkeit ist ein Punkt, der die Ostlerinnen zuletzt von ihren Gegnerinnen unterschieden hat. „Wir wollen wieder einen schönen Fußball über unser dynamisches und schnelles Flügelspiel präsentieren. Das ist unsere Stärke in Verbindung mit Teamgeist beziehungsweise der Ausgeglichenheit der Mannschaft.“ Und die Mannschaft hat Zuwachs bekommen. Lisa Kröper (Angriff/TSV Münchingen), Jessica Rometsch (Mittelfeld/TSV Münchingen), Mirja Suckut (TSG Backnang) und Natalie Wicke (aus der eigenen zweiten Mannschaft) stehen nun im Oberliga-Kader der Spvgg und haben sich alle „super eingebracht“.

Neuland bedeutet nicht nur die Oberliga für die Ostlerinnen, sondern auch ein Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten. Über die Jahre war Gina Krimmel die einzige Ballfängerin auf der Waldebene. Nun ist Giulia Titze vom TSV Mühlhausen dazugekommen. „Das eröffnet uns beispielsweise auch im Training ganz andere Möglichkeiten“, weiß Filipovic, der aber nicht verrät, wer am Sonntag im Tor stehen wird. Auf jeden Fall werden die beiden gut trainiert sein. Denn in Milan Jurkovic hat die Nummer 1 des Oberliga-Spitzenreiters SSV Reutlingen das Torwarttraining bei der Spvgg Ost übernommen. „Er wird alle zwei Wochen da sein, das wird uns sicherlich weiterbringen.“

Die Vorfreude auf die Oberliga-Premiere sei riesig, so Coach Filipovic, der gegen Tettnang „eine Partie auf Augenhöhe erwartet“.

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