Das neue Klettergerüst und der Anbau links daneben sind die Highlights der sanierten Kita. Foto: Sebastian Gall - Sebastian Gall

In den Kitas im kleinsten Stuttgarter Stadtbezirk herrscht derzeit viel bauliche Bewegung. Die Tageseinrichtungen in der Au-, Freiberg- und Moselstraße werden neugebaut, umgebaut oder saniert.

Münster In den Kitas im kleinsten Stuttgarter Stadtbezirk herrscht derzeit viel bauliche Bewegung. Die Tageseinrichtungen in der Au-, Freiberg- und Moselstraße werden neugebaut, umgebaut oder saniert. Als Erstes wieder bezugsfertig und auch schon Betrieb ist die Einrichtung an der Moselstraße unweit der Turn- und Versammlungshalle. Das dortige Gebäude wurde von April 2018 bis November diesen Jahres grundsaniert. Der Kostenpunkt: 895 000 Euro und damit 65 000 Euro weniger als ursprünglich veranschlagt. Seit dem 21. November herrscht dort wieder Betrieb.

„Wir sind glücklich, wieder hier zu sein“, sagt Kitaleiterin Amelie Johnen. In der Umbau- und Sanierungsphase haben sich die Kinder und Mitarbeiter zusammen mit der Kita an der Austraße – die zurzeit neu gebaut wird – einen Interimsbau auf der Sportwiese geteilt. „Auch dort haben wir uns wohlgefühlt, das Gebäude war super. Aber natürlich ist es trotzdem schön, wieder in unserem Zuhause zu sein“, so Johnen. Im Interimsbau konnte der Tagesablauf derweil beibehalten werden, alle Kinder wurden mit- und auch neue aufgenommen. Das Quartier wird jetzt von der Kita an der Freibergstraße genutzt, da auch dort Sanierungsarbeiten anstehen. Die neue Tageseinrichtung an der Austraße soll noch vor Weihnachten bezogen worden.

An der Moselstraße hat sich durch die Sanierung einiges verändert. Allen voran die neue Küche war dringend notwendig – diese konnte durch einen Anbau deutlich vergrößert werden. Denn seit dem Januar diesen Jahres gibt es dort zusätzlich eine Ganztagesgruppe. „Für die Versorgung aller Kinder war die alte Küche einfach zu klein“, sagt die Leiterin. Nun sei die Küche optimal und mit Industrieküchentechnik ausgerüstet. Und auch am restlichen Gebäude hat sich in den vergangenen Monaten viel getan. So gab es ein komplett neues Dach, neue Fenster, eine neue Dämmung, neue Böden, teilweise neues Mobiliar und das Vordach wurde verlängert. Wohl am meisten freut man sich bei der Kita allerdings über den neuen Garten. „Wir freuen uns sehr, dass dieser so toll gemacht wurde.“ Dort gebe es nun ein neues Klettergerüst, Sandkästen, ein kleines Häuschen und einen neuen Brunnen. Komplett neu gestaltet ist auch der Kleinkinderaußenbereich mit Häuschen, Rutsche und Liegeschaukel. Dort wird allerdings noch bis Februar weiter gebaut.

Und die Kinder fühlen sich in ihrer neuen alten Heimat pudelwohl. „Die Kinder haben es super angenommen und sich vom ersten Tag an wohlgefühlt. Auch die, die noch im Interimsbau eingewöhnt wurden“, sagt Johnen. Insgesamt betreut die Einrichtung 50 Kinder in drei Gruppen, davon eine im Kleinkindalter von null bis drei Jahren. „Generell sind wir vollauf zufrieden mit der Sanierung und wir haben Wertschätzung gespürt, da wir in den Prozess mit einbezogen wurden.“ Heute findet gemeinsam mit Kindern, Eltern, ehemaligen Mitarbeitern, dem Jugendamt und Bezirksvorsteherin Renate Polinski eine kleine Einweihungsfeier statt.

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