Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler Foto: ede - ede

Bernd-Marcel Löffler, der Bezirksvorsteher von Bad Cannstatt, blickt zufrieden aufs Jahr 2019 zurück. „Es wurden viele Projekte angestoßen, die den Stadtbezirk weiterbringen werden.“

Bad CannstattDen großen Wurf für Bad Cannstatt gab es nicht. „Aber es sind viele Prozesse am Laufen, die den Stadtbezirk weiterbringen werden“, resümiert Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler. Und verweist dabei auf den Neckarpark, die Vorbereitungen für die Internationale Bauausstellung IBA 2027, die Stadt am Fluss. „Wir haben viele Dinge in der Pipeline, die Hoffnung auf eine städtebauliche Weiterentwicklung machen.“ Löffler ist froh, dass sich in der Marktstraße endlich etwas tut, ein Gestaltungsplan erarbeitet ist, der in ein Handlungskonzept mündet, getragen von Verwaltung, den Geschäftsleuten und dem Bezirksbeirat. „Das sind wegweisende kleine Bausteine, die in den kommenden Jahren Niederschlag finden.“

Der Bezirksvorsteher ist stolz darauf, dass für die Altstadt eine Satzung zur Gestaltung und Attraktivitätssteigerung auf den Weg gebracht wird. Bei einem Treffen waren zwischen 40 und 50 Eigentümer anwesend, die Zuspruch signalisierten. „Es ist ein für Bad Cannstatt passendes und tragfähiges Konzepts.“ Es werden Vorschläge erarbeitet, die ausführlich mit den Geschäftsleuten diskutiert werden und dann dem Gemeinderat vorgelegt werden. „Es dauert natürlich, bis alles greift.“, betont Löffler. „Da sind dicke Bretter gebohrt worden.“ Der Verein Die Altstadt Bad Cannstatt und der Gewerbe- und Handelsverein würden an einem Strang ziehen. „Ein Weiter so kann es nicht geben.“ Darüber seien sich alle einig.

Die Festsaison im Stadtbezirk sei erfolgreich verlaufen, der Abendmarkt inzwischen ein Selbstläufer. Und auch das wieder auferstandene Wein- und Brezelfest komme sehr gut an. „Alle Veranstaltungen tragen zur Belebung des Marktplatzes bei.“ Für den Abendmarkt im kommenden Jahr wird es ein paar Änderungen geben. „Das Konzept wird künftig auf mehrere Schultern verteilt.“ Ohne die Marktstände gebe es keine Finanzierung, macht Löffler deutlich. „Wir sind froh, dass wir den Abendmarkt haben.“

Im kommenden Jahr stehe endlich der Baubeginn für das Sportbad auf dem Kalender. „Da freue ich mich drauf.“ Und auch im Neckarpark gehe es weiter. „Quartier um Quartier wird geplant und umgesetzt.“ Langsam komme alles sichtbar in Schwung. „Es passiert was und wird langsam konkret.“ Löffler ist auch gespannt, wie sich die Neckarpersonenschifffahrt entwickelt. Der Neckar-Käpt’n zieht sich bekanntlich zurück und hat seine Schiffe verkauft. Bis zur Fußball-EM 2024 soll die Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes abgeschlossen sein. Und auch auf dem Hallschlag stünden die letzten Großmaßnahmen an. „Man sieht also, es tut sich einiges. Es sind viele Themen, die die Situation erträglich machen.“ Und wenn der Rosensteintunnel einmal in Betrieb ist, werden die Rückbaumaßnahmen angegangen. „Auch den Wilhelmsplatz behalten wir weiter im Auge.“ Die IBA werde vieles ermöglichen.

Persönlich freut sich der Bezirksvorsteher auf das große Narrentreffen vom 17. bis 19. Januar in der Sauerwasserstadt. 10 000 Narren werden den Ort bevölkern und für besonderes Flair sorgen. „Das ist etwas ganz Besonderes für Bad Cannstatt“, so Löffler.

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