Christoph Barth (2. v. r) freut sich über die Johannes-Brenz-Medaille in Bronze. Foto: Sebastian Gall - Sebastian Gall

Der Diakonieverein hat seinen 150. Geburtstag gefeiert. Dabei wurde der Vorsitzende Christoph Barth mit der Brenz-Medaille ausgezeichnet.

Bad Cannstatt Am Freitag feierte der Bad Cannstatter Diakonieverein sein 150-jähriges Jubiläum in den Räumlichkeiten des Evangelischen Vereins in der Brunnenstraße.

Neben den Feierlichkeiten des Gesamtvereins durfte sich dessen Vorsitzender – Christoph Barth – über eine ganze persönliche Auszeichnung freuen. Für seinen unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz in verschiedensten diakonischen und kulturellen Vereinen und Initiativen, den er seit über 30 Jahren zeigt, überreichte ihm Dekan Eckart Schulz-Berg in Vertretung des baden-württembergischen Landesbischofs die Johannes-Brenz-Medaille in Bronze – die höchste aus Zeichnung der evangelischen Landeskirche. Zusätzlich bekam er eine Urkunde des Landesbischofs Frank Otfried July – wieder stellvertretend durch Dekan Schulz- Berg – für seine Dienste überreicht.

Neben seiner Tätigkeit als Diakonie-Verein-Vorsitzender ist er im Bachchor aktiv, ist er Mitorganisator der Veranstaltungsreihe „Musik am 13.“ und betreut den Cannstatter Orgelsommer. In seiner über 30-jährigen Tätigkeit als Vorsitzender des Diakonie-Vereins erlebte er vier Dekane.

Der Ausgezeichnete zeigte sich von seiner Würdigung völlig erstaunt – die Organisatoren des Festaktes hatten vor der Veranstaltung Stillschweigen über die Ehrung gewahrt. Sichtlich überrumpelt suchte er nach den richtigen Worten. Er tat sich schwer damit, aber sie reimten sich: „Da steh ich nun der Ehre voll und weiß nicht, was ich sagen soll.“ Er nehme die Auszeichnung stellvertretend für den Verein und jedes einzelne Mitglied entgegen, so Barth weiter. „Das ist ein Job, den man nicht allein erledigen kann.“

Doch auch die Feierlichkeiten drum herum kamen nicht zu kurz. Die Gastredner würdigten den jahrzehntelangen Einsatz des Vereins für die Armen und Schwachen im Stadtbezirk. So zeigte sich Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler beeindruckt vom Willen des Vereins, die soziale Not zu lindern: „Das karitative Bestreben ist vorbildlich. Als Offizieller der Stadt bin ich froh, dass wir solche Vereine in Bad Cannstatt haben.“

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