Trainer Pellegrino Matarazzo (l) von VfB Stuttgart klatscht sich nach der 1:0 Führung mit Athletiktrainer Oliver Bartlett ab. Foto: dpa

Abgezockt nimmt der VfB Stuttgart drei Punkte aus dem Berliner Olympiastadion mit, zum ersten Mal seit sieben Jahren. Der Aufsteiger bereitet seinen Fans immer mehr Freude – schade, dass sie es nicht live im Stadion miterleben können, findet Sportredakteur Gregor Preiß in unserem „Nachschuss“.

Stuttgart - Pellegrino Matarazzo herzte seine Jungs, die Ersatzbank klatschte sich freudig ab. Ansonsten war nicht viel zu hören im Berliner Olympiastadion – außer den Pfiffen der 4000 enttäuschten Hertha-Fans. Fußball in Corona-Zeiten ist nur eine bedingt atmosphärische Angelegenheit. Aus Sicht des VfB Stuttgart umso bedauerlicher. Wäre ein Auswärtssieg wie jener am Samstag in Berlin für eine stimmungsvolle Party vor einer vollen Gästekurve doch prädestiniert gewesen. Was insofern schade ist, da der Aufsteiger fußballerisch doch gerade seine beste Zeit seit langem erlebt. Ein 2:o-Sieg bei einem ambitionierten Europapokalkandidaten, der vorübergehende Sprung auf Platz drei hinter RB Leipzig und Borussia Dortmund. Stuttgarter Fußballherz, was willst Du mehr?

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