Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler (links) und Dirk Strohm nach der Eröffnung der Herbstbühne auf dem Marktplatz. Foto: /Edgar Rehberger

Die ersten beiden Termine der Herbstbühne auf dem Cannstatter Marktplatz hinterließen einen positiven Eindruck. Das Areal ist stimmungsvoll gestaltet. Darauf lässt sich aufbauen..

Bad Cannstatt - Der Bezirksvorsteher war sehr angetan. „Ich finde es schön, dass es der Altstadt Bad Cannstatt gelungen ist, ein Signal zu setzen und zu zeigen, dass die Innenstadt noch lebt.“ Bernd-Marcel Löffler ist „gottfroh“, dass die Herbstbühne auf dem Marktplatz stattfindet, „trotz klimatisch schwierigen Bedingungen“.

Die neue Veranstaltungsreihe des Vereins „Die Altstadt Bad Cannstatt“ (DABC) soll das Bedürfnis der Bevölkerung nach Veranstaltungen und Zusammensitzen stillen. Die beliebten Events in Bad Cannstatt wie Wein- und Brezelfest, Abendmarkt oder Musik und Wein fielen in diesem Jahr alle der Pandemie zum Opfer. „Deshalb tut es jetzt gut, dass man sich wieder sieht“, beschreibt der DABC-Sprecher Dirk Strohm die Idee hinter der Herbstbühne, die von der Agentur kmr umgesetzt wird. Kein leichtes Unterfangen in diesen besonderen Zeiten.

Laufwege vorgegeben

Daher ist auch alles streng reglementiert. Die Besucher bekommen einen Tisch zugewiesen, die Laufwege sind vorgegeben, auf dem eingezäunten Gelände herrscht Maskenpflicht, auf den Plätzen kann natürlich die Maske runter. Lichterketten sorgen für abendlich-stimmungsvolles Flair. Auf den Plätzen – es gibt Tische und Bänke sowie gepolsterte Zweiersitze auf Paletten im vorderen Bereich an der Bühne – liegen Decken. „Es ist eine schöne Atmosphäre und alles gelungen umgesetzt“, lobt der Bezirksvorsteher. Jetzt hoffen die Veranstalter auf Zuspruch und Unterstützung des lokalen Handels. Nach verhaltenem Start am Donnerstag waren am Freitag alle 300 Plätze belegt, Christian La Cascia und Nubar Diri sorgten für passende Musik, die viel Beifall erhielt. Es mussten Besucher abgewiesen werden. Deshalb erhöht der Veranstalter die Bestuhlung. Eine Reservierung über Facebook empfiehlt sich.

Strohm dankt schon mal der Veranstaltungsagentur kmr. „Ein toller Partner, der am Donnerstag nach Ende der Herbstbühne um 22 Uhr alles wieder abbauen musste.“ Denn am Freitag wurde Wochenmarkt durchgeführt. Für die Termine am 8. und 9., sowie am 15. und 16. Oktober kann alles stehen bleiben. Donnerstags ist um 19 Uhr Beginn, freitags bereits um 12 Uhr. Die Resonanz an den Auftakttagen war positiv. Es gab viel Lob für die Herbstbühne. Ein Grundstein ist schon mal gelegt. Darauf lässt sich aufbauen.

Freitags schon ab 12 Uhr

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