Erste Rechenschaftspflicht nach dem Afghanistan-Desaster: Heiko Maas (SPD) am Mittwoch im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Heiko Maas trägt nicht allein die Verantwortung für das Desaster in Afghanistan. Als federführender Minister steht er dennoch besonders in der Kritik.

Berlin - Grauer ist er geworden. Der Politikbetrieb schlaucht, das sehen alle, die dieser Tage wieder einmal bewusst den Außenminister der Bundesrepublik Deutschland wahrnehmen. Heiko Maas flimmerte zuletzt nicht so häufig über die Bildschirme. Das liegt nicht nur am eben beendeten Urlaub in Südtirol mit Radfahren und Wandern. Schon davor galt der Sozialdemokrat nicht gerade als auffälligster Chefdiplomat aller Zeiten. Die großen Fragen werden im Kanzleramt geklärt, die Fortschritte in Libyen, in dessen Befriedung das Auswärtige Amt viel investiert, sind mühsam, und die von Maas gegründete Allianz der Multilateralisten ist nicht gerade ein Straßenfeger.

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