Finanzminister Olaf Scholz (SPD) im Bundestag: Der Vizekanzler setzt in der Corona-Pandemie auf einen starken Staat – und nimmt Schulden in Rekordhöhe auf. Foto: AP/Markus Schreiber

Haushaltspolitik ist wegen Corona jetzt Krisenmanagement. Der Staat darf sich nicht auf Diät setzen. Doch nach der Krise wird das Regieren schwieriger als in der Zeit davor, kommentiert unser Berliner Korrespondent Thorsten Knuf.

Berlin - Im Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie hatten sie sich im Bundesfinanzministerium eine hübsche Formulierung ausgedacht. 2019 war das: Die Wirtschaft verlor langsam an Schwung, die Steuereinnahmen sprudelten nicht mehr ganz so stark. Also kamen die Haushaltsexperten von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) zu dem Schluss, dass der „Kohle-Ausstieg“ eingeläutet werden müsse. Gemeint war damit nicht der Abschied vom klimaschädlichen Brennstoff, sondern der Umstand, dass der Staat fortan zwar noch viele, aber nicht mehr alle Wünsche werde erfüllen können.

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