Auch wenn die Feuerbacher Filiale schließt: Am Feuersee wird es bei Kurose weiterhin die beliebte japanische Nudelsuppe Ramen geben. Foto: LICHTGUT/Max Kovalenko

Ramen Kurose schließt seine zweite Filiale in Feuerbach. Drei Jahre hat sich der Ableger aus Stuttgart-West gehalten.

Knapp drei Jahre ist es her, dass Hiroki Nakada seine zweite Filiale in Feuerbach eröffnet hat. Nun schließt Ramen Kurose am Wilhelm-Geiger-Platz am 14. Februar 2026 wieder, so ließ es das Restaurant jetzt auf den Sozialen Medien verlauten.

Die japanische Nudelsuppe, Ramen, die sich in der Hauptfiliale am Feuersee in Stuttgart-West höchster Beliebtheit erfreut, würde in Feuerbach nicht so gut ankommen. „Die Menschen hier essen lieber Pizza, denke ich“, sagt Nakada. Er wohnt selbst in Feuerbach und hatte mit mehr Kundschaft gerechnet.

Am Feuersee wird es auch weiterhin Ramen geben. Foto: LICHTGUT/Max Kovalenko

Ramen Kurose in Feuerbach: Mittagstisch nicht mehr nachgefragt

Doch seit der Pandemie blieben viele Menschen im Homeoffice statt ins Büro zu gehen, das schlage sich deutlich in der Mittagstischbilanz nieder, sagt der Kurose-Betreiber mit Seitenblick auf den Feuerbacher Big Player Bosch. Obendrauf hat der im September 2025 angekündigt 3500 Stellen bis Ende 2030 am Standort Feuerbach abbauen zu wollen, rosiger wird’s in Zukunft also auch nicht werden.

Am Feuersee sehe die Sache ganz anders aus, betont Nakada im Gespräch. Hier sei man nah an der Stadtmitte, viele junge Gäste verschiedenster Couleur kämen vorbei, und die Büros in der Innenstadt seien auch noch belebt. Wer nach dem 14. Februar 2026 also auch noch Ramen von Kurose essen möchte, muss nicht traurig sein: In Stuttgart-West am Feuersee geht’s munter mit dem Betrieb weiter.