Sie sieht so niedlich aus, aber die Rötelmaus verbreitet den gefährlichen Hantavirus. Foto: dpa

Experten rechnen mit einem neuen Hantavirenjahr in Baden-Württemberg. Doch wie wird es übertragen? Was sind die Symptome der Krankheit? Und wie kann man sich schützen? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Stuttgart - Der junge Student war nur joggen, seine übliche Runde durch den Wald in Stuttgart. Einige Tage danach fühlte er sich schlapp. Ein fiebriger Infekt, so dachte er sich. Doch als die Temperatur immer höher stieg und er sich aufgrund seiner starken Rückenschmerzen nur noch im Bett wand, ging der Notruf raus. Im Katharinenhospital war nach der Blutuntersuchung die Diagnose klar: „Nierenversagen aufgrund einer Hantaviren-Infektion“, sagt Vedat Schwenger, der Ärztliche Direktor der Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen des Klinikums Stuttgart, der den Patienten wieder gesund entlassen hat. Es ist ein besonders schwerer Verlauf einer Hantaviren-Infektion, den der ärztliche Direktor da schildert.

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