Flaggen in trauter Eintracht – so sieht die ökonomische Realität nicht aus. Foto: dpa/Nicolas Maeterlinck

Der Sündenbock Donald Trump ist weg – doch Fortschritte der EU in den Handelsbeziehungen mit den USA bleiben auch unter Biden schwierig, kommentiert Andreas Geldner.

Stuttgart - Manchmal ist es ein fast ein bisschen schade, wenn ein Sündenbock verschwindet, hinter dem man sich bequem verstecken kann. Über Jahre hinweg hat der erklärte und lautstarke Protektionist Donald Trump als US-Präsident der EU erspart, wirklich über ihre handelspolitischen Prioritäten gegenüber den USA nachzudenken. Das war durchaus bequem, denn das Thema Freihandel, das lange unter dem Kürzel TTIP für ein transatlantisches Abkommen lief, war in der breiten Bevölkerung in Europa stärker umstritten als in den USA.

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