Michael Schmückle muss sich für sein Fairtrade-Geschäft einen neuen Standort suchen. Die Räume in der Fußgängerzone wurden gekündigt. Foto:  

Mehreren Geschäften im Untertürkheimer Ortskern droht die Schließung, etliche Läden sind verwaist. Der Stadt sind beim Leerstandsmanagement oft die Hände gebunden.

Untertürkheim - Mit Bedauern registrieren viele UntertürkheimerInnen das Schild am Fenster der Bäckerei Hoffmann in der Großglocknerstraße: „Laden zu vermieten“. Nach 22 Jahren hat das Ehepaar sich entschlossen, „ihren Lebenstraum“, wie Silke Hoffmann sagt, aufzugeben. Man sieht an, dass dem Paar die Entscheidung schwergefallen ist und schmerzt. „Aber wir müssen die Reißleine ziehen, bevor wir unsere Gesundheit ruinieren.“ Die Lust am Backen und Kunden verwöhnen sei ungebrochen, aber durch Corona sei 50 Prozent des Umsatzes weggebrochen. „Uns fehlt eine Perspektive.“ Es ist nicht das einzige Ladengeschäft, das der Ortskern verliert. Wenige Meter entfernt verabschiedet sich die Inhaberin des Friseursalons in der Stubaier Straße mit einem Aushang von ihren treuen Stammgästen. Das prominent am oberen Ende der Fußgängerzone liegende Geschäft steht leer, was keinen guten Eindruck bei Passanten vermittelt. Auch hier war der Lockdown Auslöser.

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