Saskia Zink (links) und die Habo SG waren nur schwer zu stoppen. Foto: Andreas Essig

Die Verbandsliga-Handballerinnen der Habo SG spielen am Samstagabend in Großbottwar 24:24 (16:9) gegen die bis dato punktverlustfreie SG Hegensberg-Liebersbronn.

Die Verbandsliga-Frauen der Habo SG haben sich am Samstag in der Großbottwarer Wunnensteinhalle einen Punkt gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SG Hegensberg-Liebersbronn erkämpft. Nach einer deutlichen Halbzeitführung von 16:9 rettete die Mannschaft um Trainerin Daniela Thulke ein 24:24-Unentschieden ins Ziel. „Wir haben eigentlich einen Punkt verloren, aber wir müssen auch stolz auf unsere Leistung sein“, bilanzierte Thulke.

Von Beginn an zeigten die Bottwartälerinnen eine überzeugende Vorstellung. Die neu einstudierte 5:1-Abwehr funktionierte hervorragend, und auch im Angriff präsentierte sich die Thulke-Sieben treffsicher. Nach rund 15 Minuten führten die Gastgeberinnen bereits 7:5, ehe der Vorsprung konsequent ausgebaut wurde. Zur Pause stand ein beeindruckendes 16:9 auf der Anzeigetafel.

Trainerin Daniela Thulke mit Anweisungen auf der Handfläche. Foto: Andreas Essig

Auch in der zweiten Hälfte behielt die Habo zunächst die Kontrolle und verteidigte die Führung souverän. Doch einige technische Fehler brachten die Gäste zurück ins Spiel. Hegensberg-Liebersbronn nutzte die Schwächen eiskalt aus: drei Tempogegenstöße und ein 4:0-Lauf später betrug der Vorsprung der Habo-Frauen nur noch 20:17 (45.). Die Partie wurde hektischer, die Gastgeberinnen unsicherer. In der 55. Minute gingen die Gäste erstmals in Führung. Doch mit großem Kampfgeist stemmte sich die Habo SG gegen die drohende Niederlage – und rettete schließlich das 24:24.

„Wir haben richtig gut gespielt. Es ist ärgerlich, dass wir uns am Ende nicht mit zwei Punkten belohnt haben“, zog Thulke Resümee. Trotz allem bleibt die Freude über den Achtungserfolg: Die Habo-Frauen sind das erste Team, das dem Tabellenführer überhaupt einen Punkt abtrotzen konnte. „Darauf dürfen wir auch stolz sein.“