Die Verbandsliga-Männer der Habo Bottwar scheitern wegen ihrer zu schlechten Wurfquote beim 28:31 gegen die HSG Weschnitztal.
Wollen und Gelingen sind bekanntlich zwei verschiedene Paar Schuhe. Auch und vor allem im Sport. Den Verbandsliga-Männern der Habo Bottwar SG gelang es am Sonntagabend nicht, die Punkte wie erhofft in der Wunnensteinhalle in Großbottwar zu behalten. Der Verbandsligist unterlag den Gästen der HSG Weschnitztal mit 28:31 (12:15).
Coach analysiert Partie erschöpft
Unterm Strich müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, sagte Trainer Jan Diller nach Spielende erschöpft. Während es im Hinspiel noch zu einem Remis gereicht hatte, waren die Buffalos dieses Mal meist einen kleinen Schritt zu spät. Beide Mannschaften starteten gut in die Partie. Doch als den Gastgebern nach fünf Minuten der erste Abschlussfehler unterlief und zudem ein Siebenmeter vergeben wurde, nutzte Weschnitztal diese Gelegenheit konsequent und ging erstmals mit zwei Treffern in Führung. Nach acht Minuten lag die Habo folgerichtig erstmals mit zwei Treffern - einem 3:5 Zwischenstand - zurück. Zwar gelang der Diller-Sieben in der 14. Spielminute der Ausgleich zum 6:6, doch die Hausherren konnten das Momentum nicht weiter nutzen. Trotz großem Einsatz musste die Buffalos bis zur Halbzeit wieder abreißen lassen und ging mit einem 12:15-Rückstand in die Kabinen.
Ein ähnliches Bild zeigte sich in der zweiten Spielhälfte. Die Buffalos mussten zunächst einen herben Rückschlag hinnehmen, als die Gäste bis zur 39. Minute auf 13:19 davonzogen. Doch die Sieben um Diller gab sich nicht geschlagen. In Angriff und Abwehr wurde weiterhin alles investiert, immer wieder setzte die Mannschaft starke Aktionen und Akzente in der Partie. Dennoch lief man zunächst weiter einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher. Erst bis zur 45. Minute kämpfte sich die Diller-Sieben noch einmal auf 21:23 heran. „Was den Einsatz angeht, kann ich den Jungs absolut keinen Vorwurf machen“, lobte auch Diller. In der Crunch-Time schlichen sich jedoch erneut zu viele Fehler ein.
Gegner zieht Drei-Punkte-Vorsprung durch
Weschnitztal nutzte diese eiskalt und zog abermals auf fünf Treffer davon. Auch ein Treffer des aushilfsweise eingesetzten Jonathan Siegler zum 27:30 änderte nichts mehr am Spielausgang. Am Ende musste sich die Habo Bottwar SG mit 28:31 geschlagen geben. Ein weiterer Wermutstropfen war die Verletzung von Philipp Storz, der nach einem harten Check unglücklich auf die Schulter stürzte und bereits gegen Ende der ersten Halbzeit nicht mehr weiterspielen konnte. Da er studienbedingt ohnehin nur noch für ein weiteres Spiel zur Verfügung gestanden hätte, droht nun ein sofortiger Ausfall. „Alles in allem scheiterten wir an unserer Wurfquote und eben an zwei, drei Fehlern zu viel“, zog Jan Diller enttäuscht sein Fazit.
Habo SG: Bast, Glumac, Wien – Storz, Scheurer (6), Schuster (2), Weller (5), Pflugfelder (3), Gruchalla (6/1), Schäfer (1), Degen (1), Auracher (2) Schanbacher, Siegler (1), Ziegler (1).