Lukas Volz kommt zum TV Stetten Foto: Privat

Die Landesliga-Handballer des TV Stetten gewinnen bei den TSF Ditzingen II mit 33:26. Für die neue Saison hat bereits Lukas Volz angeheuert.

Der vergangene Spieltag in der Staffel 2 der Landesliga war ein erfolgreicher für die Handballer des TV Stetten. Nicht nur, dass sich der Aufsteiger von der Heimniederlage eine Woche zuvor gegen den Tabellenführer HC Oppenweiler/Backnang II (28:30) gut erholt gezeigt und seine Auswärtspartie bei den TSF Ditzingen II mit 33:26 gewonnen hat. Das Team um das Trainergespann Moritz Klenk und Volker Schäfer ist nach Pleiten just des Tabellenführers und des TV Bittenfeld III wieder gut im Rennen um die vorderen drei Plätze dabei.

Lukas Volz ersetzt Volker Schäfer

Indes: Ein sofortiger Aufstieg nach nur einem Jahr der Ligazugehörigkeit ist für die Verantwortlichen des derzeitigen Tabellenvierten keine Pflicht. Dass das Ende der Fahnenstange beim TV Stetten allerdings noch nicht erreicht ist, zeigt die Verpflichtung, die jüngst getätigt wurde. Für Volker Schäfer, 50, der am Saisonende und dann nach drei Jahren im Verbund mit dem Spielertrainer Moritz Klenk sein Traineramt beendet, wird künftig in Lukas Volz ein zweiter Spielertrainer für die Geschicke der Stettener Handballer mitverantwortlich zeichnen.

Volz spielt derzeit noch beim Oberligaersten in Unterensingen

Volz, dessen Vater Ralf die Oberliga-Frauen der SV Hohenacker-Neustadt trainiert, spielt aktuell in seiner dritten Saison beim SKV Unterensingen im linken Rückraum, hat zuletzt aber auch als Spielmacher großes Lob eingeheimst. Mit der SKV-Mannschaft hatte der 31-Jährige im vergangenen Frühjahr den Aufstieg von der Verbands- in die Oberliga geschafft und dabei in 22 Spielen 46 Tore erzielt. Jetzt steht der Aufsteiger in der Staffel 2 schon wieder ganz oben im Klassement – mit sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger SG BBM Bietigheim II. „Wir freuen uns, dass sich Lukas bewusst für den Weg nach Stetten entschieden hat. Gemeinsam mit Moritz wird er ein junges und dynamisches Spielertrainer-Duo bilden, das die Mannschaft weiterentwickeln und nachhaltig ausbauen soll“, heißt es in einer Pressemitteilung der Abteilungsvorderen.

Nach der Pause das Spiel in Ditzingen entschieden

Noch ist Lukas Volz kein Stettener, noch muss die Mannschaft ohne den wurfgewaltigen Rückraumspieler performen. Und das ist ihr am vergangenen Sonntag wieder einmal erfolgreich gelungen – auch wenn die ersten 30 Minuten „recht zäh waren“, sagt Schäfer. In der Abwehr fehlte zunächst der Zugriff, vorn wurden wieder einige Chancen vergeben. Dennoch lagen die Gäste kein einziges Mal im Rückstand, gingen mit einer knappen 16:15-Führung in die Halbzeitpause. Aus dieser kam das Team dann völlig ausgewechselt und es dauerte lediglich zwölf Minuten, ehe die Partie beim Zwischenstand von 25:16 für den TV Stetten entschieden war. Jetzt lief auch das Spiel über die Außenspieler und die Kreisläufer wesentlich besser, die ihre Möglichkeiten zudem auch zu nutzen wussten.

Die nächste Partie bestreitet der TV Stetten am Samstag, 21. Februar (19.45 Uhr, Karl-Mauch-Halle), gegen den abstiegsgefährdeten HC Winnenden.

    TV Stetten: Tschirley, Lünig – Heueck (7/3), Moritz Klenk (6), Schuhbauer (5/4), Ludwig (4), Paul Klenk (3), Hinderer (2), Siegle (2), Tertünte (2), Wiegmann (1), Köhli (1), Beurer, Eißele, Kraatz.