Auch das zweite Spiel der Landesliga-Saison konnten die Frauen der HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See für sich entscheiden Foto: dpa/Ronald Wittek (Symbolbild)

Landesliga-Handballerinnen der HSG Ca-Mü-Max besiegen die HSG Winterbach/Weiler mit 25:21. HSG Oberer Neckar gewinnt bei der SG Weinstadt 2 mit 22:21. HSG Gablenberg-Gaisburg war beim VfL Waiblingen zu Gast und musste durch die 17:23 (8:7)-Niederlage die ersten Punkte in dieser Runde abgeben.

Bad Cannstatt - Auch das zweite Spiel der Landesliga-Saison konnten die Frauen der HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See für sich entscheiden: Gegen die HSG Winterbach/Weiler siegte das Team von Trainer Tim Wagner mit 25:21 (12:12).

Vor allem der unbändige Wille und die Ruhe in entscheidenden Phasen haben „mir sehr gut gefallen“, sagt Wagner. Exemplarisch dafür zieht er die Zwei-Minuten-Strafe zehn Minuten vor dem Ende zu Rate. „Als wir in Unterzahl geraten sind, lagen wir zwei Tore vorne. Doch das Team ließ sich nicht aus der Fassung bringen, ließ in dieser Phase kein Gegentor zu, sondern erzielte selbst eines. Das kam einer Vorentscheidung gleich.“ Insgesamt war die Partie hart umkämpft. Bis zur zehnten Minute führten die Gastgeberinnen mit drei Tore, dann holte Winterbach/Weiler auf, ging sogar mit einem Tor nach knapp zwölf Minuten in Führung. Zur Pause stand es 12:12. Fortan legte die HSG vor, die Gäste zogen nach. Unmittelbar vor der Zwei-Minuten-Strafe gelang den Gastgeberinnen die erste Zwei-Tore-Führung seit langem und letztlich ließen sie sich den Sieg auch nicht mehr nehmen. Trainer Wagner will im Vergleich zum Auftaktmatch in Wolfschlugen eine Leistungssteigerung gesehen haben, sieht aber sowohl im Angriff als auch in der Abwehr noch Verbesserungspotenzial. „Vorne müssen wir uns noch mehr bewegen und den Ball schneller kreisen lassen. Das wirkt noch etwas statisch.“ Im Abwehrverbund müsse noch besser gemeinsam gearbeitet werden, wobei Wagner die Defensive auch umstellen musste. „Drei Kandidatinnen für den Mittelblock standen nicht zur Verfügung. Zieht man das in Betracht, haben die Spielerinnen die Aufgabe gut gelöst.“ Am Sonntag, 24. Oktober, 17 Uhr, steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Spitzenreiter SG Weinstadt – 6:0-Punkte – gibt seine Visitenkarte ab. „Da müssen wir uns wohl noch etwas steigern, um auch diese Partie zu gewinnen.“

HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See: Jennifer Egyed und Marina Rüdinger (beide im Tor),   Maike Riedel (1), Svenja Drung (3), Pascale Stolz (5), Jessica Nitz, Isabel Kaufmann (1), Luisa Keyerleber (1), Maren Thumm, Marlene Bulat, Lena Zipperlen (1), 18 Pauline Kissing (9/5), Esther Twardon, Anne Burmeister ( 4).

Rupp verwandelt wichtigen Siebenmeter

Bad Cannstatt - Die Damen der HSG Oberer Neckar traten bei der Zweitbesetzung der SG Weinstadt an. Ziel war es, zwei wichtige Punkte zu erspielen, um sich im Mittelfeld der Tabelle zu positionieren. Dies gelang, die HSG siegte mit 22:21 (12:11).

Zu Beginn des Spieles überzeugten die Abwehrreihen beider Teams und die vielen Zuschauer sahen ein torarmes Spiel. Somit stand es nach einer Viertelstunde 4:4. In der Folge agierte die HSG mit hohem Tempo im Angriff und nutzte ihre Spielzüge nun effektiver. So entstand eine scheinbar komfortable Vier-Tore-Führung. Die Gastgeberinnen ließen sich davon jedoch nicht unterkriegen und bestraften die Unkonzentriertheit der HSG-Abwehr konsequent. Schnell war der Vorsprung verspielt und der Zwischenstand zeigte ein 8:7 für die Gäste. Bis zur Halbzeit blieb das Spiel auf Augenhöhe und mit einem 12:11 für die HSG ging es in die Kabine. Der Start in die zweite Halbzeit verlief aus HSG-Sicht recht holprig. Die starke Torhüter­in der SG Weinstadt konnte viele gut erspielte Chancen entscheidend entschärfen und der Spielstand kippte auf eine 17:14 für die Gastgeberinnen. In dieser schwierigen Spielphase gelang es den Gästen mit Anspielen an den Kreis, drei Siebenmeter in Folge zu bekommen. Diese konnten alle sicher von Vanessa Rupp verwandelt werden und der Ausgleich war wieder hergestellt. Die Schlussphase blieb weiterhin spannend. In der letzten Minute führte die HSG mit einem Treffer und erneut verwandelte Vanessa Rupp den wohl wichtigsten Siebenmeter des Spiels zum 22:20. In den verbliebenen 30 Sekunden gelang es den Gastgeberinnen zwar, auf 21:22 zu verkürzen, doch die zwei Punkte gehörten der HSG .

Am kommenden Wochenende haben die Frauen der HSG kein Spiel. Weiter geht es am 31. Oktober, um 15 Uhr, in Urbach-Plüderhausen.

HSG Oberer Neckar: Julia Hellmann, Sabrina Blöchinger, Pia Saschin, Nikoletta Dovridou (4), Nika Bayer (1), Laura Eitler (1), Christina Krupp, Petra Wagner, Katrin Mischke (4), Katja Koch (1), Nicole Walz, Andrea Lindermayr (2), Vanessa Rupp (5/4), Carolin Leo (4).

Erste Niederlage für Ga-Ga-Frauen

Die Handballerinnen der HSG Gablenberg-Gaisburg waren zum Bezirksklasse-Auswärtsspiel beim VfL Waiblingen zu Gast und mussten durch die 17:23 (8:7)-Niederlage die ersten Punkte in dieser Runde abgeben.

Das Spiel startete zunächst auf Augenhöhe. Bei den Gästen war das einer starken Abwehrleistung zu verdanken. Doch im Angriff taten sich die Ga-Ga-Damen mit dem starken Harzgebrauch der Waiblinger Frauen schwer und konnten so ihre zahlreichen Chancen nicht nutzen. Dennoch konnten die Ga-Gas mit einer 8:7-Führung in die Pause gehen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Gastgeberinnen aufholen. Sie erspielten sich Angriff für Angriff Chancen, die sie nun auch verwerten konnten. So gerieten die Ga-Gas immer mehr in Rückstand bis zum 12:20 knapp sieben Minuten vor Ende. Nun blieb nichts anders übrig, als Ergebniskosmetik zu betreiben. Das Spiel endete aber mit 23:17 für Waiblingen.

HSG Gablenberg-Gaisburg: Eleftheriadis, Pfeifer (beide im Tor), Born, Hagmüller (1), Koschke (4), Konermann (5), Karle, Mihr, Nakic (1), Uskok (3), Weber (2), Weber-Decker (1), Winker.