Pascale Stolz und die HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See „fliegen“ in einen ungewisse Spielzeit. Foto: /Holger Strehlow

Tim Wagner ist nach drei Jahren zurück als Trainer bei der HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See, kann die Stärke der Liga aber noch nicht einschätzen.

Bad Cannstatt - Drei Spielzeiten lang und bis vor drei Jahren hat Tim Wagner zusammen mit Heiner Behrens die HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See angeleitet, und mit dem Team den Sprung von der Bezirksliga in die Landesliga geschafft, wo die HSG immer noch spielt. Dann hat er den Verein verlassen. Heiner Behrens ist geblieben. Nun ist das Erfolgsduo wieder vereint, Tim Wagner nach Cannstatt zurückgekehrt. Einige Spielerinnen kennt Wagner noch von seinem ersten Engagement, einige haben nun aber auch aufgehört. Und die gilt es zu ersetzen, was sich als nicht einfach darstellt. Sônia Staib und Kerstin Seele haben aufgehört, Kreisläuferin Katharina Roth ist nach Bietigheim gewechselt. Erstere war Rückraumspielerin und für viele Tore verantwortlich, die anderen beiden neben ihren Stärken im Angriff „auch für unseren Deckungsverbund wichtig“. Zudem hat sich die schnelle Rückraumspielerin Marie-Kristin Wittmann einen Kreuzbandriss zugezogen. „Dieser Ausfall schmerzt gewaltig.“ Dementsprechend habe man versucht, den Rückraum flexibler zu gestalten, sei dabei zwar noch in der Findungsphase. Doch Lösungen habe man in Aussicht, unter anderem durch Neuzugang Maren Wetzel (SV Fellbach) oder Jessica Nitz. „Das sieht ganz gut aus.“ Der zweite Neuzugang, Maike Beck (Hbi Weilimdorf/Feuerbach), ist indes eine Kreisläuferin und steht der HSG ebenfalls gut zu Gesicht: „So konnten wir den Abgang von Katharina Roth abfangen.“ Insgesamt steht die HSG laut Trainer Wagner vor einer ungewissen Spielzeit beziehungsweise einem „ungewissen Weg“. Ungewiss deshalb, weil „wir erst noch richtig in Schwung kommen müssen und ich froh bin, dass unsere erste Partie erst am 10. Oktober ansteht.“ Außerdem kann der Coach die Gegner nach der langen Corona-Pause nicht einschätzen. „Ich weiß nicht, wer bei den Vereinen geblieben ist und wer aufgehört hat. Es wird sicherlich eine spannende Saison.“ Klar ist indes der Modus. Der Staffelsieger steigt auf, die drei Letztplatzierten müssen runter. Da aufgrund zweier Rückzieher die Staffel 2 nur aus neun Mannschaften besteht, „wollen wir vordergründig mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Genaueres kann ich wohl erst im Laufe der Runde sagen, wenn ich die Stärke der Gegnerinnen einschätzen kann“. Die Zeit bis zum Auftakt bei Wolfschlugen 2 am 10. Oktober nutzt Wagner zur „Spionage“. „Unser späterer Auftakt bietet sich an, um die anderen Teams etwas kennenzulernen. Sicherlich kein Nachteil.“

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