Nur selten ließen sich Pascale Stolz Foto: /Holger Strehlow

Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Cannstatt-Müster-Max-Eyth-See besiegen Frisch Auf Göppingen 3 klar mit 36:19.

Bad Cannstatt - Das hört sich nach einer klaren, überzeugenden Angelegenheit an – 36:19. „War es auch von Anfang bis Ende“, sagt Klaus Bender, Trainer der HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See, hoch zufrieden. Nichts, aber auch gar nichts hatte er an der Leistungen seiner Damen auszusetzen, obwohl er beim ersten Blick auf das Frisch-Auf-Team etwas Sorge hatte. „Eine sehr junge Truppe, ich hatte die Befürchtung, dass die vielen Tempogegenstöße gegen uns laufen werden und so zu einfachen Toren kommen würden.“ Die HSG-Spielerinnen überzeugten ihren Trainer aber frühzeitig vom Gegenteil. „Meine Spielerinnen sind nach dem Torabschluss blitzschnell nach hinten geeilt, hatten teilweise den Abwehrverbund schon aufgebaut, da war Frisch Auf noch nicht einmal an der Mittellinie.“ Also die Abwehrarbeit passte – wie meistens – bei der HSG. Aber auch der Angriff funktionierte „dieses Mal tadellos“. Sowohl beim Positionsangriff fanden die HSG-Frauen die richtigen Lösungen und schlossen die vielen Möglichkeiten auch überwiegend positiv ab. Zudem erspielte sich die HSG Lücken in der gegnerischen Abwehr, stieß in diese und die Gegnerinnen konnten sich oftmals nur noch durch Fouls helfen. „Das haben meine Spielerinnen echt klasse gemacht.“ Die Folge waren zehn Siebenmeter. In der Vorwoche hatte Nadine Behrens eine tadellose Quote bei den Strafwürfen, gegen Göppingen traf Anne Burmeister zehn von zehn Versuchen. Aber auch über Tempogegenstöße und die zweite Welle versenkte die HSG einige Bälle im Netz. In der Vergangenheit eher eine Schwäche der Cannstatterinnen, dieses mal nicht, waren nun „Pascal Stolz und Marie-Kristin Wittmann in Windeseile nach vorne unterwegs und haben auch getroffen“.

So war das Heimspiel gegen Göppingen spätestens nach neun Minuten vollends in den Händen der Gastgeberinnen. Zu diesem Zeitpunkt stand es 4:4, fortan wurden die Vorteile für die HSG immer deutlicher. Zur Pause führte der Verbund von Trainer Bender mit 18:11 – der Ausgang der Partie war absehbar. Die Gastgeberinnen ließen auch im zweiten Abschnitt nicht nach und feierten letztlich einen klaren 36:19-Erfolg.

HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See: Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor); Maike Riedel (3), Nadine Behrens, Pascale Stolz (4), Jessica Nitz, Lena Zipperlen (1), Isabel Kaufmann, Luisa Keyerleber (2), Marlene Bulat, Marie-Kristin Wittmann (5), Pauline Kissing (5), Sônia Staib (5), Anne Burmeister (11/10).

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