Anne Burmeister (links) im Angriff Foto: /Holger Strehlow

Bei der HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See gab es keine Neuzugänge, aber Veränderungen auf mancher Position.

Bad Cannstatt - Veränderungen gehören seit vielen Jahren zum Alltag der HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See. So verändert sich dieses Mal die Spielstätte. Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen wirft die HSG nicht in der Elly-Halle, sondern in der Sporthalle Neugereut aufs Tor. Verändert hat sich regelmäßig auch die Staffel, dementsprechend kamen die Gegner stets aus anderen Regionen. Zuletzt war die HSG mit vielen Vereinen aus dem Heilbronner Kreis in der Gruppe, nun, in der Staffel 2, dürfen „wir uns auch wieder mit Konkurrenz aus dem Bezirk Rems-Stuttgart messen“, freut sich Trainer Trainer Klaus Bender. Zwar wurde in der Vorsaison die Qualifikation zur neuen Verbandsliga verpasst. Das bedeutet aber nicht, dass nun der nächste Angriff auf die Liga ansteht. „Vielmehr wollen wir unter die ersten Fünf. Je weiter vorne, natürlich um so besser.“

Nicht dabei mithelfen werden Christiane Kappis (hat aufgehört), Friederike Brandenburgen, Kerstin Seele und Jessica Himmer, die alle drei pausieren. Ansonsten steht Bender dasselbe Personal der Vorsaison zur Verfügung. Innerhalb des Teams gab es Umbaumaßnahmen – sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Während der Defensivbund zuletzt schon das Prunkstück des Teams gewesen sei und Katharina Roth und Maike Riedel den Mittelblock bildeten, bekommen sie nun Unterstützung – Anne Burmeister und Pauline Kissinger wurden eingelernt. „Maike ist auch eine gute Kreisspielerin und Katharina außen wichtig. Damit sie Ruhezeit bekommen und somit mehr Kraft für ihre Aufgaben im Angriff haben, haben wir nun im Mittelblock eine zweite Variante parat.“ Den größten Handlungsbedarf sah Bender jedoch im Angriff. „Wir mussten zu viel investieren, um zu Toren zu kommen. Die schnellen, einfachen haben uns gefehlt.“ Dementsprechend soll bei Ballgewinn nun die Post Richtung gegnerisches Tor abgehen. Dafür verantwortlich ist die schnelle Pascale Stolz, die von Recht auf Linksaußen „versetzt“ wurde. „Da fühlt sie sich wohler.“ Schwieriger sei da schon die Umstellung für Marie Wittmann gewesen. „Ihr haben wir beigebracht, dass sie schnell ist“, lacht Bender. Anscheinend mit Erfolg: „Sie ist zu einer richtigen Flügelflitzerin geworden und so erhoffe ich mir mehr einfache Tore über Tempogegenstöße wie zuletzt.“

Zum Saisonauftakt am morgigen Samstag (20.30 Uhr) tritt die HSG Ca-Mü-Max bei der HSG Winterbach/Weiler an.

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