Nicht nur an Halloween zieren Kürbisgeister viele Fenster. Foto: dpa/Bernd Weissbrod

Zierkürbisse dienen der Dekoration und an Halloween als unheimliche oder nette Kürbisgeister. Doch woher kommt diese gruselige Tradition.

Untertürkheim - Die runden Kürbiskolosse verwöhnen nicht nur den Gaumen, sondern sie können auch ein Blickfang an dunklen Herbsttagen sein – vor allem am 31. Oktober – an dem Halloween gefeiert wird. Ein Brauch, der aus den Vereinigten Staaten, nach Europa herüberschwappte. Seine Wurzeln hat die schaurige Geisternacht aber eigentlich im Irland. Die katholischen Iren haben sich dabei einer keltischen Tradition bedient. Bei den Kelten galt die Nacht vor dem 1. November – dem christlichen Allerheiligen – als die Nacht, in der die Toten aus den Gräbern kommen und ihr Unwesen treiben. Damit sie die Lebenden nicht in ihr Reich der Toten entführen können, mussten die lebenden Kelten lärmend und mit gruseligen Masken durch die Nacht ziehen. Ein Brauch, der auch im katholischen Mexiko gefeiert wird. Der Dia de los Muertos, der Tag der Toten, wird mit bunten Paraden, Gesang, Tanz und Totenmasken gefeiert.

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