Paul Drux und die deutschen Handballer verpassen bei der EM das Halbfinale und auch das Spiel um Platz fünf. Foto: dpa/Marijan Murat

Aufgrund der Corona-Widrigkeiten ist den ersatzgeschwächten deutschen Handballern nach dem verpassten EM-Halbfinale kein Vorwurf zu machen. Doch auch in Bestbesetzung ist die absolute Weltspitze weit weg, kommentiert unser Autor Jürgen Frey

Stuttgart - Erwartet haben es ohnehin nur die allergrößten Superoptimisten. Jetzt ist schon vor dem letzten Hauptrundenspiel an diesem Dienstag gegen Russland Gewissheit: Das EM-Halbfinale und auch das Spiel um Platz fünf gehen ohne die deutschen Handballer über die Bühne. Einen Vorwurf kann dem Team von Bundestrainer Alfred Gislason aber keiner machen. Denn die Widrigkeiten waren extrem. Mit Sport haben Hochrisiko-Spiele in einem lodernden Corona-Herd  wenig zu tun. Es ist  ein gesundheitlicher Ritt auf der Rasierklinge, es ist reines Glücksspiel. Immer wieder wurden Spieler aus Deutschland nachnominiert. Alle sagten bereitwillig zu. Die Leidenschaft für den Handball ist offenbar ansteckend. Wie das Virus.

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