Zwei Parteitage an einem Tag – das ist selbst für Polit-Junkies ein Härtetest. Wieso die SPD in Folge der Hakenkreuzaffäre diesen Weg geht, und was wahrscheinlich das Ergebnis ist.
Gleich zwei Parteitage wird die Südwest-SPD am nächsten Samstag in Ulm hinter sich bringen. Einmalig ist das zwar nicht, aber allzu oft ist es in der SPD-Geschichte nicht vorgekommen. Die doppelte Dosis ist notwendig, weil die Hakenkreuzaffäre, die der mittlerweile fraktionslose SPD-Abgeordnete Daniel Born ausgelöst hat, doch noch ein Nachspiel in der Partei hat. Born, der das Nazi-Symbol auf den Stimmzettel einer Landtagsabstimmung gezeichnet und sich später dazu bekannt hat, hat wegen der Affäre auf seine Kandidatur bei der nächsten Landtagswahl verzichtet.
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