Foto: Mathias Kuhn

Die Flugzeuge der Hagelflieger sind einsatzbereit. Seit 40 Jahren „impfen“ die Piloten Gewitterwolken mit einer speziellen Silberjodid-Mischung, um die Bildung großer Eisklumpen zu verhindern.

Untertürkheim - Ende vergangener Woche blickten einige StuttgarterInnen besorgt in den Himmel. Im Stuttgarter-Osten und in Teilen des Remstals prasselten kleine Graupelkörner auf Dächer und Straßen. „Waren die Hagelflieger bereits in der Luft?“, fragten sich einige Bürgerinnen und Bürger. „Noch nicht. Unsere Maschinen sind zwar seit Ende April startklar, aber die Temperaturen müssen über 21 Grad Celsius steigen, um wirksam Gewitterwolken impfen zu können“, sagen Frank Kasparek und Rainier Schopf, die seit Jahren die Region Stuttgart vor größeren Hagelschäden bewahren. Die Hagelpiloten benötigen für ihren mutigen Dienst bestimmte Voraussetzungen: „ein bisschen Sonneneinstrahlung und mindestens 21 Grad Celsius, damit es in den Gewitterwolken einen Aufwind gibt“, sagt Kasparek.

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