Nicolas Sarkozy ist erneut verurteilt worden. Foto: AFP/Bertrand Guay

In Frankreich wird Ex-Präsident Sarkozy erneut zu Haft verurteilt. Das ist nicht nur ein Blick zurück, kommentiert Christian Gottschalk. Es hat Auswirkungen auf die Zukunft.

Stuttgart - Gerichtsurteile können einen Fall beenden, Rechtsfrieden herstellen, Gerechtigkeit vermitteln. Sie können auch das Gegenteil erreichen. Als Nicolas Sarkozy im März wegen Bestechung zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, da frohlockten die einen, dass eben jene Gerechtigkeit für alle gelte. Andere sahen ein politisches Komplott. Das Land war in der Bewertung gespalten. Seit Donnerstag nun ist der ehemalige Präsident der erste französische Ex-Staatschef, der zwei Mal zu einer Haftstrafe verurteilt worden ist. Die unterschiedlichen Ansichten aus dem Frühjahr wird das nicht ändern, sondern verstärken.

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