Auch in Stuttgart ist schon für Kinderrechte demonstriert worden. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die Koalition will nach jahrelangem Streit das Grundgesetz ändern und Kinderrechte dort aufnehmen. Ob der Kompromiss trägt, ist unklar. Kinderinitiativen lehnen ihn ab – und was sagt Baden-Württembergs Justizminister Guido Wolf?

Stuttgart - Die Forderung, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, ist älter als die Bundesrepublik selbst. Schon 1948 ist im Parlamentarischen Rat darüber diskutiert worden. 73 Jahre später ist es zwar noch nicht ganz so weit – aber die Chancen stehen so gut wie nie. Union und SPD haben sich auf eine Formulierung geeinigt, wie Artikel 6 in Zukunft erweitert werden kann. Da eine Grundgesetzänderung eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament benötigt, reicht die Einigkeit der so genannten Großen Koalition aber nicht aus. Auch von der Opposition braucht es Stimmen.

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