Die Parteichefs Robert Habeck und Annalena Baerbock wollen der stockenden Wahlkampagne der Grünen neuen Schwung verleihen. Mit Widerständen gegen Baerbocks Kanzlerkandidatur haben sie gerechnet, die Heftigkeit hat sie gleichwohl überrascht. Foto: dpa

Ob die Ökopartei nach den Pannen der jüngsten Zeit wieder in die Offensive kommen kann, hat sie selbst nur bedingt in der Hand, kommentiert unser Berliner Korrespondent Thorsten Knuf.

Berlin - Die Grünen haben ziemlich turbulente Wochen hinter sich. Man könnte auch sagen: Was schiefgehen konnte mit Blick auf die Bundestagswahl, ging zuletzt gründlich schief. Nach einem fulminanten Start in die Kampagne geriet Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock unter Rechtfertigungsdruck wegen zu spät gemeldeter Nebeneinkünfte, wegen unpräziser Angeben in ihrem Lebenslauf, wegen Forderungen nach höheren Spritpreisen und einem Verzicht auf Flüge. Man habe in den vergangenen Wochen „bergauf gekämpft“ sagte der Co-Vorsitzende Robert Habeck am Wochenende beim digitalen Wahlparteitag. Das ist eine hübsche Formulierung. Tatsächlich geht es in den Umfragen für Baerbock und die Grünen gerade eher rasant bergab.

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