Seine Äußerungen zur Corona-Krise haben die Partei verstört. Foto: Sebastian Berger

Um den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer wird es immer einsamer. Immer mehr Parteifreunde gehen auf Distanz. Droht jetzt sogar der Rauswurf aus der Partei? Palmer selbst sieht sich im Recht.

Tübingen - Erst gehen Tübinger Freunde auf Distanz, dann folgen die Parteispitzen in Bund und Land. Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) kann bei der 2022 anstehenden OB-Wahl nicht mehr auf die Unterstützung durch seine Partei hoffen. Auch in anderen politischen Ämtern muss der streitbare 47-Jährige künftig ohne die Rückendeckung der Grünen auskommen. Das erklärte die Grünen-Chefin Annalena Baerbock am Montag in Berlin. Die Landesvorsitzenden Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand schlossen sich dem an: Palmer „trägt mit seinen inszenierten Tabubrüchen und kalkulierten Ausrutschern zu einer Brutalisierung der öffentlichen Debatte bei“ und schade damit der Partei, erklärten sie.

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