Die an das Saarland angrenzende Region in Frankreich war besonders betroffen. (Symbolbild) Foto: dpa/Friso Gentsch

Vor allem die Grenzregionen von Frankreich zu Deutschland sind aktuell von starken Unwettern betroffen. Allein in der Region Moselle gab es über 300 Einsätze in 70 Gemeinden.

Unwetter mit starkem Regen haben in der französischen Grenzregion zu Deutschland für Verkehrsbehinderungen, vollgelaufene Keller und geflutete Ortszentren gesorgt. Menschen kamen durch die Wassermassen am Donnerstagabend und Freitag in Lothringen und im Elsass aber bislang nicht zu Schaden. Wie die Feuerwehr in Metz am Freitag mitteilte, gab es in der Region Moselle mehr als 300 Einsätze in rund 70 Gemeinden. 270 Feuerwehrleute rückten mit rund 200 Fahrzeugen aus. Besondere betroffen war die an das Saarland angrenzende Region um Saint-Avold und Sarreguemines. 

Innenminister Gérald Darmanin rief die Bewohner zu großer Vorsicht auf, für die Region sei die Warnstufe rot verhängt worden. Fotos der Zeitung „Le Républicain Lorrain“ zeigten die überflutete Innenstadt von Boulay und Bouzonville, wo Eltern ihre Kinder vorzeitig aus der Schule abholen mussten.  Die Autobahn A320 wurde in Fahrtrichtung Saarbrücken in einem Abschnitt gesperrt. Auch im Elsass mussten etliche Kreisstraßen wegen Überschwemmungen gesperrt werden. Gerade kleine Flussläufe traten nach heftigen Regenfällen binnen kurzer Zeit über die Ufer. Einzelne Autos wurden vom Wasser weggetrieben.