Hafenmitarbeiter in Triest protestieren gegen die verschärften Vorgaben des Green Pass. Foto: AFP/STRINGER

Seit diesem Freitag kann in Italien nur noch zur Arbeit gehen, wer geimpft, genesen oder getestet ist – also über einen sogenannten Green Pass verfügt. Manch einer spricht von „Erpressung“.

Rom - Die Impfzentren in ganz Italien erleben derzeit einen beträchtlichen Andrang: Zahlreiche Ungeimpfte haben sich einen Last-Minute-Termin beschafft, um am Freitag nach dem Gang zum Büro oder zur Fabrik nicht gleich wieder nach Hause geschickt zu werden. Aber besonders glücklich sehen dabei die wenigsten von ihnen aus. Der Speditionsangestellte Vincenzo Marini in Rom bezeichnet die Green-Pass-Pflicht am Arbeitsplatz als „Erpressung“: Er sei zwar nicht grundsätzlich gegen das Impfen, „aber so kann der Staat nicht mit seinen Bürgern umspringen“, betont der 48-Jährige.

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