Finanzminister Olaf Scholz (SPD) macht sich seit geraumer Zeit auf der internationalen Bühne für weltweit gültige Steuerregeln stark. Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Vor dem Finanzministertreffen der führenden Industrieländer in Venedig sieht der deutsche Ressortchef Olaf Scholz keine hohen Hürden mehr für das Großprojekt. Experten erwarten jedoch nur bescheidene Mehreinnahmen für den Staat.

Berlin/Venedig - Kurz vor Beginn des Treffens der G-20-Finanzminister hat sich der deutsche Ressortchef Olaf Scholz (SPD) optimistisch gezeigt, dass sich die Runde wie geplant auf eine globale Reform der Konzernbesteuerung einigen wird. „Es wird jetzt alles ganz schnell gehen“, sagte Scholz. Aus seinem Ministerium verlautete am Donnerstag, es sei davon auszugehen, dass die jüngste Einigung unter dem Dach der Industrieländer-Organisation OECD nun auch von der Gruppe der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G 20) bestätigt werde. Nach weiteren technischen Arbeiten könne im Herbst ein Fahrplan für die Umsetzung beschlossen werden. Diese soll bis 2023 vonstattengehen.

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