Neuer Schwung für alte Getreidearten. Der Hohenheimer Züchtungsexperte Friedrich Longin in seinem Element. Foto: Universität Hohenheim/Dorothea Elsner

Alte Pflanzensorten gelten als wichtiger Beitrag zu einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung. Der Züchtungsforscher Friedrich Longin von der Uni Hohenheim hat sich zum Ziel gesetzt, mehr davon auf Felder und Teller zu bringen.

Stuttgart - W er sich für alte Getreidesorten interessiert, landet über kurz oder lang bei Friedrich Longin. Der Hohenheimer Forscher arbeitet schon seit vielen Jahren mit den Weizen-Verwandten Dinkel, Emmer oder Einkorn, die umgangssprachlich oft als Urgetreide bezeichnet werden. Doch wer diesen Begriff benutzt, wird von Longin gleich korrigiert: „Die Vorsilbe Ur- ist irreführend und nicht wissenschaftlich begründet“, sagt der 42-Jährige, der seit 2010 die Weizen-Arbeitsgruppe an der Landessaatzuchtanstalt leitet und Vorlesungen an den Universitäten Hohenheim und Montpellier sowie an der Akademie des deutschen Bäckerhandwerks hält.

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