Auch im Gastgewerbe werden zwölf Euro die Gehälter verändern. Foto: Imago/epd/Steffen Schellhorn

Die zwölf Euro Mindestlohn sind für 2022 gesetzt. Sie bergen zwar Risiken, doch könnten diese in der zweiten Jahreshälfte im erhofften Konjunkturboom untergehen, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - Dass der gesetzliche Mindestlohn im neuen Jahr einen Riesensatz auf zwölf Euro machen wird, daran kann es keinen Zweifel mehr geben. Jetzt ist nur noch die Frage, wie schnell dies umgesetzt wird und ob es zum Beispiel Ausnahmen oder Übergangslösungen für einzelne Bereiche geben wird. Insofern müssen auch all die Protestrufe, die jetzt noch aus vielen Verbänden erschallen, wirkungslos verhallen. Von Fundamentalkritik lässt sich Kanzler Olaf Scholz bei seinem Vorzeigeprojekt nicht mehr beirren. Somit sollten die Arbeitgebervertreter lieber nach vorne schauen und mit der Gewerkschaft reden, wie sie mit der Neuerung in den Tarifverträgen umgehen.

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