Ambroise Paré (Mitte) revolutioniert die Chirurgie, auch weil er bei Amputationen die Wunde nicht ausbrennt, sondern die verletzten Blutgefäße abbindet. Foto: Imago/Kharbine Tapabor

Die Waffen werden besser, die Verwundungen auf den Schlachtfeldern immer schlimmer. Im 14. Jahrhundert beflügelt das den französischen Chirurgen Ambroise Paré, sein Handwerk zur Wissenschaft weiterzuentwickeln. Er stößt die Tür zur Medizin der Neuzeit auf.

Paris - „In Massen strömten wir in die Stadt und stiegen über die Toten. Einige, die es noch nicht waren, hörten wir unter den Hufen unserer Pferde schreien, was mein Herz mit großem Mitleid erfüllte. Und es tat mir leid, ein so schreckliches Schauspiel mit anzusehen.“ Wer so klagte, ist der Chirurg Ambroise Paré (1510–1590). Er musste einiges mit ansehen, denn was er erlebte, war die Erfindung des technologisierten Tötens.

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