In Asien werden viele Textilien für den deutschen Markt produziert. Foto: dpa/Piyal Adhikary

Entwicklungsminister Müller und Arbeitsminister Heil wollen deutsche Unternehmen für Verstöße ihrer Zulieferer im Ausland zur Rechenschaft ziehen. Manche Firmen wie Daimler sind offen dafür, doch Wirtschaftsverbände warnen vor neuen Auflagen.

Berlin - Müssen deutsche Firmen dafür sorgen, dass ihre ausländischen Produktionsketten frei von Kinderarbeit, Hungerlöhnen und Umweltzerstörung sind? Ja, finden Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). „Die Ausbeutung von Mensch und Natur sowie Kinderarbeit darf nicht zur Grundlage einer globalen Wirtschaft und unseres Wohlstandes werden“, sagt Müller am Dienstag in Berlin. Die beiden Minister wollen daher ein Gesetz auf den Weg bringen, um deutsche Unternehmen auch für Verstöße ihrer Lieferanten zur Rechenschaft ziehen zu können.

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