Gesund vom Blattgrün bis zur Knolle: Jürgen Leutenecker verkauft auf dem Cannstatter Wochenmarkt Mairübchen vom Acker seines Nachbarns. Foto:  

Der Name verrät es: Mairübchen haben jetzt Saison. Die Gemüsepflanze ist mit Kohlrabi und Rettich verwandt und ein gesunder Alleskönner. Ob roh, gedünstet, als Auflauf oder als Suppe – die Rübe mundet fein.

Untertürkheim - Der Name sagt es bereits: Im Wonnemonat haben die Mairübchen Hochsaison. Die weiße, rundliche Rübe, botanisch Brassica Rapa, ist eine Gemüsepflanze mit essbarer Wurzel. Sie gehört zu den Kohlpflanzen und ist somit mit Kohlrabi, Senf, Steckrüben und Blumenkohl verwandt. Das Mairübchen ist eine alte Kulturpflanze. Sie kommt ursprünglich aus Indien. Noch heute haben die kleinen Rüben in Indien, aber auch in Japan eine große Bedeutung auf dem Speisezettel. Bereits in der Antike spielten die Mairüben auch in Europa eine wichtige Rolle. Die Römer veredelten ihre Speisen oder ihre Brote mit den würzigen Samen des Mairübchenbusches. Im Mittelalter galten die zarten Speiserüben, ähnlich wie Steckrüben, in Deutschland als bedeutendes Grundnahrungsmittel. Erst durch den Siegeszug der Kartoffel gerieten die weißen Knollen etwas in Vergessenheit, erfahren jetzt aber eine kulinarische Renaissance. Zurecht, denn die Pflanze ist ein gesunder Alleskönner und eine feine Delikatesse.

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