Es ist eine offene Wunde der Stadtgeschichte: 40.000 Zwangsarbeiter schufteten in Stuttgart während des Dritten Reichs. Viele starben. Nun werden diese Schicksale beleuchtet.
Zwangsarbeiter? Nie gesehen! Die Kinder, die von den Lagern im Stuttgarter Norden nach Kornwestheim marschierten, um Schuhe zu nähen? Nie gesehen! Den Sklavenmarkt im Hof des Alten Schlosses, wo die Zwangsarbeiter verteilt wurden? Nie gesehen! Die Brüder Adam und Petro Drosd aus der Ukraine, die bei Eckardt in Bad Cannstatt malochten; die Französin Genofeva Gac, die bei Hirth in Zuffenhausen Motoren baute; der acht Jahre alte Russe Jurik Fedotow, der in Weilimdorf im Lager gefangen war? Nie gesehen!
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