Uta und Elke (rechts) Wagner warten die Entwicklungen in der Gastronomie bis Frühjahr ab. Foto: Alexander Müller

Die Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Energie stellen Gastronomen vor Probleme: Sie müssen überlegen, ob sie die höheren Kosten an Gäste weitergeben können.

Untertürkheim. - Der Blick auf die Strom- und Heizkostenrechnung und die gestiegenen Lebensmittelpreise bringen das Blut vieler Gastronomen in Wallung. „Was wir in der Gastronomie erleben, ist eine mittlere Katastrophe“, sagt Wolfgang Lang. Seit Jahren betreibt er die Gaststätte Luginsland, die Alte Ziegelei in Bad Cannstatt und den Hengstetter Hof. „In der Alten Ziegelei haben sich die Energiekosten beispielsweise verdoppelt,“ sagt der erfahrene Gastronom. Und die Energiekosten sind ja nicht die einzigen Kosten, die angezogen haben. „Es ist fast flächendeckend alles teurer geworden“, bestätigt Uta Wagner, die mit ihrer Schwester Elke die Weinstube Ochsen in Uhlbach betreibt. Ob Kartoffeln, Fleisch, Mehl oder Eier – überall müssen die Wirtinnen und Wirte tiefer in die Taschen greifen. Wenn die Verbraucherinnnen und Verbraucher einmal im Monat Salatöl, Essig oder Bratfett kaufen, fällt der Aufschlag von wenigen Cent kaum auf. „Meine Schwester kauft Salatöl in Zehn-Liter-Gebinden.,Wenn der Rechnungsbetrag plötzlich 50 Euro höher ausfällt, kommt man schon ins Grübeln“, sagt Uta Wagner. Ähnlich sieht es bei Getränken aus. Die Mineralwasserpreise wurden bereits angehoben, die Bierpreise ziehen nun im Februar nach und auch die Weinerzeuger mussten die erhöhten Produktionskosten weitergeben.

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