Der Abriss der ehemaligen Gehe-Gebäude ist noch im Gang. Foto: Uli Nagel

Die EnBW will am Standort Münster die vorhandenen Kohlekessel durch gasbefeuerte Turbinen ersetzen. Ab 2025 bedeutet das etwa 60 Prozent weniger CO2 -Ausstoß.

Münster - Wohl dem Bezirksbeiratsmitglied, der über profunde Kenntnisse in Chemie und Physik verfügt. Die waren – zumindest in der letzten Sitzung – auch nötig, um dem Vortrag von Andreas Pick und Michael Eckert, beide bei der EnBW für den sogenannten Fuel Switch verantwortlich, folgen zu können. Ein zukunftsweisendes Projekt – sowohl für den Energiekonzern, als auch für die Bevölkerung. Die Rahmenbedingungen sind klar: Ziel der Bundesregierung ist das Ende der Kohleverstromung 2038, die Klimaneutralität will die EnBW 2035 erreichen. „Der beabsichtigte Umbau des Heizkraftwerks Münster würde Stuttgart bereits 2025 kohlefrei machen und die Fernwärmeversorgung klimafreundlich gestaltet“, sagte Andreas Pick, als er im Bezirksbeirat Bad Cannstatt das Vorhaben präsentierte. Rund 200 Millionen Euro nimmt der EnBW-Konzern dafür in die Hand.

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