Ein Mitarbeiter steuert die Verteilung des Mülls im Müllabladebunker. Foto: Rund 450 000 Tonnen Restmüll werden jährlich verbrannt. Foto: Foto: Lichtgut/Volker Hoschek

Während die Gemeinderatsfraktion der Grünen die EnBW-Pläne lobt, übt das Stuttgarter Wasserforum harsche Kritik an der Restmüll-Verbrennung im Kraftwerk Münster.

Bad Cannstatt - Die EnBW hat große Ziele: Bis 2035 will das Unternehmen klimaneutral werden. Aus diesem Grund soll das Kraftwerk Münster umgebaut werden. Künftig sollen die Kohlekessel durch CO2-arme erdgasbetriebene Turbinen ersetzt werden, die die Energiegewinnung aus Rest-müll ergänzen. „Damit gäbe es in Stuttgart keine Energieerzeugung aus Kohle mehr“, freuen sich die Rathaus-Grünen über die ihrer Meinung nach erfreuliche Entwicklung. Erdgas werde als Brückentechnologie eingesetzt, mit der der gegenwärtige CO2-Ausstoß gegenüber der heutigen Kohleverstromung um 40 Prozent gesenkt werden können.

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