Viele folgen dem historischen Beispiel der Heilkundigen Hildegard von Bingen und legen sich einen Kräutergarten an. Doch dabei ist einiges zu bedenken. Foto: Judith Sägesser

Viele bereichern ihren Garten mit Kräutern, selbst auf dem Balkon oder der Fensterbank lassen sich Kräutlein anpflanzen. Das setzt optische Akzente und kann dem Speisezettel zusätzlichen Pfiff geben. Wer sich von Heilkräutern medizinische Wirkung erhofft, sollte sich allerdings zuvor sehr gut informieren.

Esslingen - Wer Freiflächen rund ums Haus gestaltet, wird früher oder später über Kräutergärtlein oder Kräuterbeet nachdenken. Die Möglichkeiten sind vielfältig – Gärtner und Gartenmärkte bieten viele Pflanzen an, der Buchhandel hält Dutzende Ratgeber bereit, die Anbau und Nutzung von Kräutern erläutern, das Internet ist voll von wohlmeinenden Tipps. Der Esslinger Apotheker Christoph Mauz schätzt Kräuter ob ihrer optischen Wirkung und als Gewürze – er warnt allerdings davor, allzu sorglos auf die wohltuende Wirkung von Heilkräutern zu setzen: „Der Garten bietet viel Gutes, doch er ersetzt nicht die Apotheke und den Arzt. Wer Kräuter medizinisch nutzt, muss sich sehr gut auskennen und darf die Wirkung nicht überschätzen.“

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