Behält die S-Bahn ihren eigenen Gleise Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Der vom Bund im Zuge des Deutschlandtakts vorgeschlagene Tunnel der Gäubahn am Flughafen beschäftigt auch die Region. Schließlich ist sie Vertragspartnerin beim Projekt Stuttgart 21, dessen Ausgestaltung auf den Fildern dann geändert werden müsste. Das wirft viele Fragen auf.

Stuttgart - Angriff ist die beste Verteidigung: Das mag sich Regionalpräsident Thomas Bopp (CDU) gedacht haben – und so machte er sich nicht nur die Einschätzung von Grünen und SPD zu eigen, dass dringlich über das Projekt eines Gäubahntunnelsam Flughafen im Verkehrsausschuss des Regionalparlaments zu debattieren ist, sondern gab sich in der jüngsten Sitzung dann zuerst auch selbst das Wort. Er sei schon vor „längerer Zeit vom Bund auf die Überlegungen angesprochen worden“, sagte der CDU-Politiker, der auf der Parteischiene über die Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger, Staatssekretär im Verkehrsministerium, und Joachim Pfeiffer, Fraktionschef in der Regionalversammlung, beste Kontakte in die Bundespolitik hat. Auch aus seiner Sympathie für die Lösung machte Bopp keinen Hehl – wie schon gegenüber unserer Zeitung, was ihm prompt den Rüffel der SPD einbrachte. „Es ist Aufgabe der Gremien, diese neuen Fakten zu beurteilen, bevor von Seiten der Verbandsspitze öffentlich Vorfestlegungen getroffen werden“, tadelte SPD-Regionalrat Thomas Leipnitz. Nun wird sich die Regionalversammlung in der ersten Sitzung nach Sommerpause am 23. September mit dem Projekt und der Position der Region befassen.

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