Dominic Sessa (rechts) mussten sich mit einem 0:0 begnügen. Foto: /Holger Strehlow

Fellbachs Trainer Giuseppe Greco ärgert sich über den schwachen Auftritt seiner Fellbacher Fußballer beim 0:0 bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach.

Fellbach - Punktloses Verbandsliga-Schlusslicht war die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach vor der Partie gegen den SV Fellbach. Aus Sicht des SVF sollte dies auch nach der Begegnung am Samstag – Spieltag vier – so bleiben. Doch dafür war das Team von Trainer Giuseppe Greco zu passiv und kam bei der TSG über ein 0:0 nicht hinaus. „Das war einfach nichts“, ärgerte sich denn auch Greco, der seinem Torhüter Philipp Gutsche ein Lob aussprach, denn „immerhin hat er uns den Punkt durch eine starke Parade festgehalten“. Doch auch die Fellbacher hätten die Partie siegreich gestalten können, wenn zwei Minuten vor Schluss Luis Guedes Ribeiro aus vier Metern das leere Tor getroffen und das Spielgerät nicht neben das Gehäuse gesetzt hätte. „Natürlich hätten wir die Punkte mitgenommen, verdient wären sie aber nicht gewesen“, weiß Greco, der auf die Verletzten Ibrahim Nije, Samuel Wehhaus und Tamas Herbaly verzichten musste, dementsprechend nicht „wie gewünscht rotieren konnte“ und so seinem Team etwas die „Frische fehlte“.

Doch als Alibi für den schwachen Auftritt will der Fellbacher Coach das nicht gelten lassen. „Wir hätten der Hauptdarsteller der Begegnung sein müssen, uns aber mit der Nebenrolle begnügt und dementsprechend das nötige Engagement und vor allem die Genauigkeit beim letzten Pass vermissen lassen.“

Trotz der Enttäuschung war der Übungsleiter einmal mehr in dieser Spielzeit mit seiner Defensive zufrieden. „Wir haben kein Gegentor kassiert, sind erneut stabil gestanden.“ Jedoch muss er in seiner soliden Dreierkette für die kommenden Partien eine Umbaumaßnahme vornehmen: Nach gegenseitigem Beleidigen sahen Fellbachs Verteidiger Nikola Jelic und sein Gegenspieler Jeton Avduli in der Nachspielzeit die Rote Karte.

SV Fellbach: Gutsche; Marx, Kröner (67. Müller), Jelic, Jäkel (53. Ferati), Yildiz (85. Hörterich), Parharidis, Paterno, Miller (77. Guedes Ribeiro), Sessa, Vulcano.

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