Der Stuttgarter Verbandsligist beendet seine Sieglos-Strecke mit einem 3:2 gegen Rottenburg, allerdings flankiert von mehreren Abers und einem geschafften Trainer.
Mehr Beleg, dass der Fußball eine emotionale Achterbahnfahrt sein kann, war nicht mehr möglich. Es lief bereits die Nachspielzeit: Vier Mann waren gerade dabei, den offenbar schwerer verletzten Torhüter Sunny Simone auf einer Trage in die Kabine zu schleppen, als direkt neben ihnen schlagartig Jubel aufbrandete und die Teamkollegen des Lädierten auf dem Rasen tanzten. Der Verbandsligist TSV Weilimdorf zwischen betrübt und jauchzend, welch Kontrast. Mit der buchstäblich letzten Chance vor der Winterpause ist den Nord-Stuttgartern doch noch das so sehr herbeigesehnte Erfolgserlebnis gelungen. Ein Last-Minute-Treffer zum 3:2 im Aufsteigerduell mit dem FC Rottenburg beendet eine neunwöchige Sieglos-Durststrecke – was allerdings nichts daran ändert, dass drumherum einige Abers stehen.
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