Der Kapitän Raphael Hahn im Kampf um den Ball. Der Torjäger des MTV Stuttgart schnürte nicht nur einen Dreierpack, sondern überzeugte zuletzt auch noch in ungewohnter Rolle zwischen den Pfosten. Foto: Günter Bergmann

Nach einem unterirdischen Auftritt und 0:3-Pausenrückstand gegen das Schlusslicht Sontheim/Brenz schalten die Landesliga-Fußballer des MTV Stuttgart noch auf unglaublich um.

Nein, wahrlich, so ein verrücktes Spiel habe er noch nie mitgemacht, schüttelte Raphael Hahn nach dem Abpfiff ungläubig, aber lachend den Kopf. Und dabei war es nur ein Aspekt, dass der 37-jährige Kapitän der Landesliga-Fußballer des MTV Stuttgart zu diesem Zeitpunkt andere Klamotten an hatte als noch knapp zwei Stunden zuvor. Er, der Torjäger, trug mittlerweile Torhüter-Outfit, nachdem er die letzten drei Minuten der Heimpartie gegen das Schlusslicht FV Sontheim/Brenz notgedrungen zwischen den Pfosten verbracht hatte. Und das schadlos, sodass am Ende ein 5:3-Sieg seiner Mannschaft stand. Aber was für einer! Auf 45 Minuten Totalfrust folgte für die Kräherwald-Kicker eine furiose Aufholjagd mit plötzlich wieder Ermutigendem für den weiteren Saisonverlauf.

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