Münsters Kevin Sholabomi (rechts) im Duell mit Francesco Bonanno vom PSV. Sholabomi erzielte einen Treffer aus 40 Metern. Foto: /Holger Strehlow

Beim 5:2-Erfolg des TSV im Kellerduell der Fußball-Kreisliga A, Staffel 1, gegen den PSV Stuttgart gibt es vier Strafstöße.

Münster - Sieben Tore, vier davon aus elf Metern. Schiedsrichter Emre Tuzcuoglu war gestern in Geberlaune, bedachte beide Mannschaften gleichermaßen mit jeweils zwei Strafstößen. Und beim 5:2 (1:2)-Erfolg des TSV Münster über den PSV Stuttgart auch gleichermaßen mit einem gerechtfertigten und je einem höchst umstritten Elfmeter. Der Fragwürdige gegen Münster war ein vermeintliches Handspiel von Florian Reu in Minute 42. Kostas Baxevanidis war es schnuppe, er hämmerte das Spielgerät vom ominösen Punkt aus wie bereits in der achten Minute – da beging Ralf Schöpper ein zwar unabsichtliches, aber strafwürdiges Handspiel – satt und trocken in die Mitte des Tores zum 2:1. Ebenfalls identisch waren die Ausführungen aus elf Metern von TSV-Kapitän Marvin Wolf in der 56. Minute – gerechtfertigt, nach einem klaren Schubser an Stürmer Mohran Hussein – und in der 65. Minute – fragwürdig nach vermeintlichem Handspiel von Francesco Bonanno. Wolf setzte das Spielgerät vom Torwart aus gesehen jeweils ins rechte Eck. Seine Treffer bedeuteten das 2:2 und 3:2. Eben die umstrittenen Handelfmeter zeigten den Unterschied zwischen den Mannschaften auf. Münster haderte nach der Fehlentscheidung und dem Rückstand nicht lange, während beim PSV nach dem 2:3 nichts mehr zusammenlief. Dementsprechend sprach Münsters Coach Stefan Schuon seinem Team ein großes Kompliment aus. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie „haben wir uns von den neuerlichen Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen lassen und dennoch engagiert, selbstbewusst und ohne Nervosität weitergespielt“. In Abschnitt eins war die Spielweise für Schuons Geschmack „zu wenig zielführend Richtung gegnerisches Tor, haben wir zu sehr in die Breite gespielt“. Der PSV, der auf Höhe der Mittellinie angriff, verdarb den Gastgebern durch konsequentes und konzentriertes Zustellen der Räume aber auch den Spaß am Kombinieren. Einzige Ausnahme in der 31. Minute. Kevin Sholabomi leitete direkt auf rechts zu Schöpper weiter, dessen scharfe Hereingabe erreichte Simon Knauß und dieser traf aus zehn Metern zum 1:1 ins Netz. Knauß war neben Florian Reu auch bester Akteur im TSV-Dress.

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