SVK-Spieler Sinan Guth versucht TSC-Kapitän Savas Kara auszuspielen. Foto: Peter Mann

In der Kreisliga A Enz/Murr lässt zudem Spitzenreiter Drita Kosova Kornwestheim in Warmbronn erstmals Punkte liegen.

Am zehnten Spieltag hat es in der Kreisliga A2 Enz/Murr nun auch Drita Kosova Kornwestheim erwischt. Im Auswärtsspiel bei der Spvgg Warmbronn ging Drita am Sonntag erstmals in dieser Saison nicht als Sieger vom Platz. 1:1 (0:0) hieß es nach den 90 Minuten auf schwer bespielbarem Geläuf.

„Wenn man sich anschaut, wie das Spiel lief, tut das Remis schon weh“, gestand Drita-Spielertrainer Spetim Muzliukaj und erklärte: „Wir haben uns viele Torchancen erarbeitet, aber der Ball wollte heute einfach nicht rein.“ Mehrere Aluminiumtreffer und ein klarer, aber nicht gegebener Elfmeter nach Foul an Adrian Thaqi in der Schlussminute kamen hinzu. Mit einer seiner wenigen Offensivaktionen ging Warmbronn sogar in Führung (65.), doch der eingewechselte Elvis Gashi konnte zehn Minuten später wieder ausgleichen.

In der Tabelle bleiben die Kornwestheimer dennoch an der Spitze. Verfolger Spvgg Renningen konnte vor dem direkten Duell der beiden Topteams am kommenden Sonntag den Rückstand aber auf drei Punkte verkürzen.

In der Parallelstaffel A1 stand das Derby zwischen dem SV Kornwestheim II und dem TSC Kornwestheim an. Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte gewann der TSC mit 4:2 (0:1) und verbuchte nach zuvor fünf sieglosen Auftritten wieder einen Dreier. Dabei hatte der SVK-Zweiten die erste Halbzeit gehört: „Wir kamen gut ins Spiel rein und waren bis zur Pause die bessere Mannschaft“, fand deren Trainer Tim Waida. Klare Chancen blieben aber selten und so ging es nur mit einer knappen 1:0-Führung für seine Elf in die Kabine. Tobias Mutschler hatte getroffen (40.).

„Die ersten 45 Minuten haben wir komplett verschlafen“, räumte TSC-Spielertrainer Burak Demirel hinterher ein, der seine Mannschaft dann beim Pausentee aufweckte. Ein Doppelschlag durch Carmine Pescione und Aziz Erbas (57., 59.) ließ seine Elf dann die Partie drehen. „Danach haben wir für 20 Minuten aufgehört Fußball zu spielen und uns nur noch mit uns selbst beschäftigt“, haderte Waida, denn seine Akteure machten sich auf dem Platz nun gegenseitig Vorwürfe. Konsequenz: Per Elfmeter erhöhte Pescione sogar auf 3:1 (77.). Zwar brachte Ömer Terzi später ebenfalls vom Punkt aus den SVK noch einmal heran, aber der von Demirel aufgrund der Personalnot aus der TSC-Zweiten hochgezogene Mustafa Kömükara stellte nach einem Konter den 4:2-Endstand her.

Während der TSC in der Tabelle nun Sechster ist, bleibt die SVK-Zweite Vorletzter. Der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt jetzt bereits vier Punkte.