Die Fußballerinnen der Spvgg Ost sind bereit für die Runde (hinten von links): Kathrin Keubler, Natalie Wicke,Sallie Buhr, Lisa Kröper; (Mitte von links): Foto: /Spvgg Ost

Trotz sehr guter Voraussetzungen wollen die Oberliga-Fußballerinnen der Spvgg Ost vorrangig den Klassenerhalt sichern.

Stuttgart-Ost - Als im März die Saison aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde, lagen die Frauen der Spvgg Ost auf dem dritten Tabellenplatz – das beste Abschneiden in der Geschichte der Ostlerinnen. Trainer Alexander Thomas ist sich sicher, dass sein Team bei regulärem Saisonschluss „auf jeden Fall diesen Platz ergattert hätte, wenn nicht sogar noch mehr“. Deshalb peilt man in dieser Runde ein ähnliches Ergebnis an, oder? Thomas kann sich mit diesen Regionen zwar durchaus anfreunden, doch vorrangig zähle nur der Klassenerhalt. „Haben wir die Punkte dafür schnellstmöglich eingefahren, dann können wir die Ziele neu definieren und uns weiter vorne orientieren.“

Die Grundlagen für ein erneut gutes Abschneiden sind indes geschaffen. In Laura Seifert (SV Weinberg), Franziska Perske (TV Derendingen), Kathrin Keubler (Lauchhau/Lauchäcker), Lena Lindig (hat pausiert) sowie Natalie Wicke (Spvgg Ost II) habe sich der Kader nicht nur vergrößert, sondern sei qualitativ besser geworden. Darüber hinaus hat der Übungsleiter verschiedene fußballerische Themenbereiche während der langen punktspielfreien Phase in Angriff genommen. Unter anderem mehrere Grundordnungen beziehungsweise Spielsysteme einstudiert. „Wir sind nun flexibler, schwerer einzuschätzen und können auf die Spielart des Gegners prompt reagieren“. Darüber hinaus hat der Coach auch die verschiedenen Baustellen, wie er es nennt, Stück für Stück versucht zu beseitigen. Nach seinem Amtsantritt im vergangenen September galt es vorrangig die Defensive zu stabilisieren. Das sei sehr gut gelungen, weshalb zuletzt das Augenmerk auf der Offensive beziehungsweise der Effizienz vor dem Gehäuse lag. Man habe noch zu viele Chancen ungenutzt gelassen. „In diesem Bereich haben wir durchaus Schritte nach vorne gemacht, aber es darf gerne noch etwas mehr sein.“

Am Sonntag, 13. September, 13 Uhr, startet die Spvgg mit dem Heimspiel gegen Alemannia Freiburg-Zährigen in die Saison. Die Vorgabe ist klar: „Wir wollen mit einem Sieg starten und im Anschluss versuchen, weiter erfolgreich zu sein, um schnell in einen Lauf zu kommen.“ Dann könne man dem Klassenerhalt sicherlich schnell näher kommen und sich dann weiter vorne in der Tabelle orientieren, weiß Thomas.

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